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Ensemble

Michaela Schuster

Sopran

Die Mezzosopranistin Michaela Schuster gilt heute als eine der wichtigsten Vertreterinnen ihres Faches und ist international auf allen großen Bühnen zu hören, im Opern-, Lied- und Konzertbereich gleichermaßen.

Sie wurde in Fürth/Bayern geboren. Nach einem Oboe-Studium am Mozarteum in Salzburg studierte sie dort anschließend bei Helena Lazarska sowie an der Hochschule der Künste Berlin bei Jarmila Rudolfowa-Kratzer Gesang. 1996 schloss sie ihre Ausbildung in Berlin mit Auszeichnung ab. Meisterklassen bei Christa Ludwig, Aribert Reimann und Julia Hamari folgten. Bei den internationalen Gesangswettbewerben für Wagnerstimmen in Bayreuth und »Debüt in Meran« gewann sie jeweils Erste Preise und wurde beim Wettbewerb »Francisco Vinas« mit dem Wagner-Sonderpreis ausgezeichnet. Zudem war sie Sonderpreisträgerin und Stipendiatin vom Deutschen Musikrat.

Zahlreiche internationale Gastspiele führen die Künstlerin in Hauptrollen ihres Faches an weltberühmte Opernhäuser wie die Wiener Staatsoper, das Royal Opera House Covent Garden, das Teatro Real Madrid, Gran Teatro del Liceu Barcelona, die Bayerische Staatsoper München, Semperoper Dresden, Staatsoper Unter den Linden Berlin, Deutsche Oper Berlin, Hamburgische Staatsoper, Oper Frankfurt, Nederlandse Opera Amsterdam, La Scala di Milano, zu den Salzburger Festspielen und den Münchner Opernfestspielen, zum Tokyo Spring Festival, zum Beijing Music Festival, zur Lyric Opera Chicago und an die Metropolitan Opera New York.

Ihr Opernrepertoire umfasst das deutsche, italienische und französische Fach gleichermaßen. In Wagnerpartien ist die Mezzosopranistin als Kundry (Parsifal), Sieglinde (Die Walküre), Ortrud (Lohengrin), Fricka (Die Walküre und Rheingold), Brangäne (Tristan und Isolde), Waltraute (Götterdämmerung) und Venus (Tannhäuser) zu hören; in Strauss-Partien als Klytämnestra (Elektra), Amme (Die Frau ohne Schatten) und Herodias (Salome); in Verdis Opern verkörpert sie Eboli (Don Carlos), Amneris (Aida) und Preziosilla (La Forza del Destino) . Weitere zahlreiche Partien im italienischen Fach sind von Ponchielli/Laura (La Gioconda), von Mascagni/Santuzza (Cavalleria Rusticana), von Cilea/Principessa (Adriana Lecouvreur), von Puccini/ Principessa (Suor Angelica) und Zita (Gianni Schicchi). Im französischen Fach umfasst ihr Repertoire von Bizet/Carmen (Carmen), von Massenet/Charlotte (Werther) und von Offenbach/Giulietta (les Contes d`Hoffmann). Zudem zählen Werke von Berg/Marie (Wozzeck), von Glanert/Caesonia (Caligula) von Bartok/Judith (Blaubarts Burg) und von Humperdinck/Knusperhexe (Hänsel und Gretel) und Hexe (Königskinder) zu ihrem vielschichtigen Opernrepertoire.

Von Beginn ihrer Karriere an widmete sich die vielseitige Sängerin ihrer großen Liebe, dem Liedgesang, wo sie in zahlreichen Liederabenden u.a. in der Oper Frankfurt, im Konzerthaus Berlin, beim NDR Hannover, in der Laeiszhalle Hamburg, beim Richard-Strauss-Festival in Garmisch-Partenkirchen, beim  Eppaner Liedsommer, bei der Schubertiade Hohenems und in der Wigmore Hall London zu hören ist.
Die große Bandbreite der Sängerin wird vervollständigt durch zahlreiche Konzerte auf den großen Konzertpodien der Welt. Sie sang u.a. in der Kölner und Berliner Philharmonie, im  Konzerthaus Berlin, im  Radio France Paris, in der Opera Bastille Paris, in der Stuttgarter Liederhalle, im Concertgebouw Amsterdam, in der Bamberger Konzerthalle, in der Chicago Symphony Hall, in der Laeiszhalle Hamburg und in der Alten Oper Frankfurt, in der Symphony Hall Birmingham, im Festspielhaus Bregenz und im Musikverein Wien.

Ihr Konzertrepertoire umfasst Werke des Barock, der Klassik, Romantik und der Moderne.
u.a. von Johann Sebastian Bach (Johannespassion, Matthäuspassion, Weihnachtsoratorium und H-Moll-Messe), Georg Friedrich Händel (Messias), Giuseppe Verdi (Requiem), Giaochino Rossini (Petite Messe Solenelle), Ludwig van Beethoven (Missa Solemnis und 9. Sinfonie), Richard Wagner (Wesendonck-Lieder), Felix Mendelssohn Bartholdy (Elias ), Johannes Brahms (Alt-Rhapsodie) Hanns Eisler (Deutsche Sinfonie), Arnold Schönberg (Gurrelieder/Waldtaube) und Erwartung (Die Frau), Alban Berg (Altenberglieder und Sieben frühe Lieder) und Alexander von Zemlinsky (Maeterlinck-Gesänge). Einen Schwerpunkt bildet der Komponist Gustav Mahler mit den Kindertotenliedern, Rückertliedern, Liedern eines fahrenden Gesellen, Des Knaben Wunderhorn, Lied von der Erde und der 2. und 3. Sinfonie.

Michaela Schuster arbeitet regelmäßig mit namhaften Dirigenten wie Daniel Barenboim, Zubin Metha, Jeffrey Tate, Simone Young, Christoph von Dohnanyi, Sebastian Weigle, Franz Welser-Möst, Ingo Metzmacher, Philippe Jordan, Semyon Bychkov, Kent Nagano, Andris Nelsons, Christian Thielemann und Kirill Petrenko zusammen. Die Sängerin leitet internationale Meisterklassen u.a. an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, bei den Herbstlichen Musiktagen Bad Urach und an der Internationalen Sommerakademie Salzburg.

Auf CD erschienen sind von Gustav Mahler die 2.und 3. Sinfonie, von Richard Wagner Rheingold (Fricka), Lohengrin (Ortrud) und Götterdämmerung (Waltraute), von Siegfried Wagner Sonnenflammen (Irene), von Detlev Glanert Caligula (Caesonia), von Richard Strauss Salome (Herodias) und Elektra (Klytämnestra). Auf DVD ist sie zu erleben in Richard Wagners Rheingold (Fricka), Lohengrin (Ortrud) und Parsifal (Kundry), Richard Strauss‘ Die Frau ohne Schatten (Amme) und Salome (Herodias) und Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel (Knusperhexe). Ihre erste Lieder-CD »Morgen«  wurde von der Zeitschrift Opernwelt als CD des Monats ausgewählt, auf die Bestenliste für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik gesetzt und mit dem Editor‘s choice der englischen Grammophone ausgezeichnet.

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