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Ensemble

Camila Ribero-Souza

Camila Ribero-Souza

Camila Ribero-Souza stammt aus São Paulo, Brasilien, wo sie bei Jocelyne Gallo, Edilson Costa und Luiz Tenaglia Gesang studierte und an der Fakultät Santa Marcelina ihren Baccharel-Abschluss in Operngesang machte. Sie spricht fließend Portugiesisch, Englisch, Französisch, Italienisch und Deutsch und besitzt Spanischkenntnisse. Am Royal Northern College of Music (Manchester) wurde ihr 2011 der Master of Music in Solo Performance mit besonderer Auszeichnung verliehen. Dort studierte sie unter der Leitung von Thomas Schulze. Ab 2007 war der Tenor Ian Storey ihr Mentor; momentan befindet sie sich unter sängerischer Betreuung der Sopranistin Nadine Secunde.

Bereits in der frühen Phase ihrer Karriere sang Camila Ribero-Souza die Rolle der Serpina in Pergolesis »La Serva Padrona« und Mozarts Bastienne sowie in zahlreichen weiteren Partien – darunter die Titelrolle in »Káta Kabanová« in Manchester und Mimì (»La Bohème«) in London. Von März 2011 bis Januar 2018 war die Sängerin Ensemblemitglied des Meininger Staatstheaters, an dem sie ihr deutsches und europäisches Debüt als Irene (»Rienzi«) gab. Seitdem spielte sie die Rollen der Gräfin Almaviva (»Le Nozze di Figaro«), Mariana (»Das Liebesverbot«), Sylva Varescu (»Die Csárdásfürstin«), Amelia (»Un Ballo in Maschera«), Azhar in der deutschen Premiere der Oper »Abai«, Elisabeth in »Tannhäuser« sowie Die Feldmarschallin Fürstin Werdenberg (»Der Rosenkavalier«) – letztere brachte ihr den von der Zeitschrift »Opernwelt« verliehenen Titel »Sängerin des Jahres« ein. Des Weiteren auch in den Titelrollen der »Katja Kabanova«, Rosalinde (»Die Fledermaus«), Gräfin Madeleine (»Capriccio«), »Gräfin Mariza«, Eva in »Die Meistersinger von Nürnberg«, Giulietta in »Hoffmanns Erzählungen« . Darüber hinaus bekleidete sie diverse Rollen in Meiningen, Wiesbaden, Eisenach, Hof, Bayreuth, Görlitz-Zittau, Pforzheim, Krefeld, Radebeul und Dresden.

Zudem interpretierte sie im Konzert Shèhèrazade, Wagners Wesendonck Lieder, Beethovens Neunte Sinfonie, Verdis Messa da Requiem und zahlreiche Lieder von R. Strauss, Wagner, Brahms, Mahler, Grieg, Tschaikovsky, Korsakov, Glinka und Rachmaninoff. Sie arbeitete mit den Dirigenten John Neschling, Philippe Bach, Alan Buribayev, Leo McFall, Chin Chao Lin, Michael Helmrath u. a. und sang im Eröffnungskonzert des Astana New Opera House (Astana, Kasachstan) als Gast-Sopransolo.

Im September 2017 ist sie erstmalig als Tosca am Meininger Staatstheater zu sehen. Ab Februar 2018 ist sie festes Ensemblemitglied des DNT. Dort wird sie im April 2018 ihr Hausdebüt als Elisabeth in »Tannhäuser« geben – gefolgt von Amelia in »Un Ballo in Maschera« im Juni 2018.

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