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Ensemble

Nils Wanderer


Der junge Countertenor Nils Wanderer studiert Gesang und Musiktheater an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar in der Klasse von Prof. Siegfried Gohritz. Er ist Gewinner des Händelwettbewerbs Karlsruhe und erhielt die Goldmedaille sowie den damit verbundenen 1. Preis bei der World Asia Singing Competition China/Berlin. Wichtige Impulse empfing er durch Meisterkurse bei Prof. Patricia Pace in Palermo, Emma Kirkby in London und Vivica Genaux, USA.

Seit seinem Debüt im Dezember 2013 als Egon von Wildenhagen in der Operette »Meine Schwester und Ich« war er in Partien wie Prinz Orlofsky (»Fledermaus«), Nerone (»L'incoronazione di Poppea«) und Sesto (»Giulio Cesare«) zu erleben. Im Konzertbereich debütierte er 2014 als Altsolist im Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach mit dem Barockorchester »la Banda« in München. Es folgten die Hauptpartie in Händels Oratorium »Belshazzar« bei den Händelfestspielen Halle und Brüssel (2015), Konzerte mit dem Deutschen Kammerchor in Paris und Worm (2016) sowie sein Debüt mit der Altpartie in einer szenischen Version der Johannespassion am Teatro Massimo in Palermo (2017). Ein Höhepunkt seiner bisherigen Laufbahn war ein Konzert mit Solokantaten von Johann Sebastian Bach für Papst Franziskus im Januar 2017 im Vatikan.

Darüber hinaus hat Nils Wanderer als Solist unter Dirigenten wie Kent Nagano, Michael Alber, Prof. Martin Steidler und Jens Johannsen gesungen sowie mit der Lautten Compagney Berlin und der Jenaer Philharmonie konzertiert. Seine Konzerte führten ihn bisher nach Indien, Belgien, Frankreich, Italien und England. Neben seinen sängerischen Verpflichtungen, leitet er den größten Knabenchor Niederbayerns, die Pueri Cantores Altahensis, und arbeitet als Choreograph im Bereich Musik- und Bewegungstheater.

In der aktuellen Saison ist Nils Wanderer als Gast am Theater Chemnitz und am DNT Weimar sowie an den Opernhäusern in Rom und Napoli engagiert. Mit einer szenischen Version der Johannespassion in Salzburg, Bordeaux und Düsseldorf wird er zudem 2018 sein Regiedebüt geben.

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