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Ensemble

Alik Abdukayumov

Alik Abdukayumov

Der Bariton Alik Abdukayumov studierte Philologie und Germanistik an der Nationalen Universität von Usbekistan. Parallel dazu besuchte er die Usbekische Musikakademie und war Mitglied des Staatlichen Akademischen Opern- und Balletttheaters. Nach seinem Abschluss studierte er am Staatlichen Musikkonservatorium Usbekistan. In der Folge gewann der junge Sänger bei mehr als zehn nationalen und internationalen Gesangswettbewerben erste und zweite Preise. 2005 wurde er zudem beim Internationalen Elena Obraztsova-Wettbewerb für junge Opernsänger in Sankt Petersburg für die beste romantische Tschaikowsky-Interpretation ausgezeichnet. Beim Plácido Domingo »Operalia«-Wettbewerb in Paris erreichte er 2007 das Semi-Finale. Sein Deutschland-Debüt gab Alik Abdukayumov 2005 als Posa (»Don Carlo«) beim Internationalen Musikfestival im Chiemgau. Ab der Spielzeit 2007/08 war er drei Jahre am Landestheater Linz engagiert, wo er u.a. mit Partien wie Eugen Onegin, Lescaut (»Manon Lescaut«), Giorgio Germont (»La Traviata«), Eduard (»Neues vom Tage«), Renato (»Un ballo in maschera«) schnell zum Publikumsliebling avancierte. Dort sowie an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf überzeugte er auch als Sharpless (»Madama Butterfly«) und in »Les Contes d’Hoffmann«. Engagements führten ihn seitdem an renommierte Opernhäuser wie die Staatsopern Stuttgart und Hamburg, die Volksoper Wien, die Oper Graz und die Staatsoper Budapest. Zudem begeisterte der junge Bariton im Sommer 2010 als Giorgio Germont bei der Premiere von »La Traviata« bei den Eutiner Festspielen, wo er 2011 auch als Leporello in »Don Giovanni« gefeiert wurde. Zu seinem Repertoire gehören neben den bereits genannten Partien wie Figaro (»Le nozze di Figaro« und »Barbiere di Siviglia«), Escamillo (»Carmen«), Peter (»Hänsel und Gretel«), Fritz Kothner (»Meistersinger von Nürnberg«), Belcore und Dulcamara (»L'elisir d'amore«), Valentin (»Faust« von Gounod) sowie Marcello und Shaunard (»La Bohème«). Alik Abdukayumov arbeitete mit Regisseuren wie Alexander Schulin, Johannes Erath, Olivier Tambosi, Marco Arturo Marelli, Uwe Laufenberg sowie Dirigenten wie Ivan Anguélov, Dennis Russel Davies und Johannes Fritzsch. Als Konzertsänger war er mit Kompositionen von Bach, Händel, Orff, Strawinsky und Saint-Saëns u.a. in Frankreich und Russland, sowie 2007 an der Seite von E. Obraztsova in Tokio zu erleben. Mit dem Brucknerorchester sang er Beethovens 9. Sinfonie. Im Sommer 2012 gab Alik Abdukayumov sein Debüt mit der Dresdner Philharmonie als Mamma Agata in konzertanten Aufführungen von »Viva La Mamma«. Seit der Spielzeit 2012/13 gehört er zum Musiktheaterensemble des DNT. Zudem gab er sein Operndebüt in Frankreich als Marcello (»La Bohème«) in Montpellier.

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