21 | 01 | 17

Ensemble

Alexander Günther

Alexander Günther

wurde in Magdeburg geboren und studierte von 1986 bis 1992 Gesang an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar. Seit September 1992 ist er am DNT engagiert. Dort war er insbesondere in der Titelpartie von Henzes »Der Prinz von Homburg« zu sehen, für die er 1999 in der Zeitschrift Opernwelt als Sänger des Jahres nominiert wurde.

Zu seinem großen Repertoire gehören der Figaro (»Il barbiere di Seviglia«) von Rossini, Graf Almaviva (»Die Hochzeit des Figaro«), Faninal (»Der Rosenkavalier«), Papageno (»Die Zauberflöte«), Graf Luna (»Il Trovatore«), der Valentin (»Margarethe«) sowie der Tonio in (»Il Pagliacci«). Aus Puccinis Opern sang er bereits Marcello (»La Bohéme«), Gianni Schicchi, Ping (»Turandot«) und Scarpia (»Tosca«). Im »Weimarer Ring«, der bei ARTHAUS MUSIK auf DVD erschienen ist, war er als Donner im »Rheingold« und als Gunther in der »Götterdämmerung« zu erleben.

Seit seinem Fachwechsel zum Tenor kamen Partien wie Agrippa von Nettesheim in Prokofjews »Der feurige Engel«, der alte Faust (»Margarethe«), Bardolfo (»Falstaff«), Valzacchi und Wirt (»Der Rosenkavalier«), die Hexe (»Hänsel und Gretel«), Falsacappa (»Die Banditen«) und Max (»Jonny spielt auf«) hinzu. Zudem gastierte er als Sergej in Schostakowitschs »Lady Macbeth von Mzensk« am Theater in Bremerhaven sowie als Schmidt in Massenets »Werther« am Theater Altenburg und als Falsacappa in »Die Banditen« von Jaques Offenbach am Theater Nordhausen. Im Februar 2016 gab Alexander Günther sein Debüt als Max im »Freischütz«.

Besonders am Herzen liegt ihm die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. In den letzten Jahren war er als Besenbinder und Knusperhexe in Humperdincks »Hänsel und Gretel«, Elefant in Ayres' »Die Grille«, als Vater, Wolf und Menschenfresser in Henzes »Pollicino« zu erleben und singt aktuell den Hahn Caruso in der Kinderoper »Pettersson und Findus und der Hahn im Korb«.

Im März 2005 sang Alexander Günther die deutsche Erstaufführung von Kurt Weills »The Firebrand of Florence« mit dem MDR zum Kurt-Weill-Fest in Dessau und war 2007 bei den Aufführungen des Oratoriums »Die Legende von der heiligen Elisabeth« von Franz Liszt mit der Staatskapelle Weimar unter den Mitwirkenden. Davon ist bei cpo eine CD erschienen. Zudem singt er die Knusperhexe auf einer Gesamtaufnahme von »Hänsel und Gretel« mit der Staatskapelle Weimar (MDG, 2013). Im September 2013 wirkte er beim Kunstfest Weimar bei dem Projekt »Milchstrom, Fragebett, Gralsmaschinen - ein Lohengrin-Gelände« unter der Leitung von Georg Nussbaumer mit.

Alexander Günther erhielt den Orpheus-Preis der »Oper in der Stiftsruine« Bad Hersfeld.

www.alexanderguenther.com

wirkt mit bei