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Ensemble

Heike Porstein

Heike Porstein

Sopran

Heike Porstein absolvierte zuerst ein Pädagogikstudium, bevor sie an der Hochschule für Musik Detmold bei Prof. Martin Christian Vogel ein Gesangsstudium aufnahm. Diplom und Konzertexamen schloss sie 2003 mit Auszeichnung ab. Sie war Preisträgerin des Bundeswettbewerbes für Gesang auf Landesebene, besuchte Meisterkurse u.a. bei Barbara Schlick und erhielt Consultation Lessons bei Emma Kirkby. Ihren ersten Gesangsunterricht erhielt Heike Porstein an der Akademie für Tonkunst Darmstadt. Weitere wichtige Personen für ihren sängerischen Werdegang waren Heidrun Heinke, Thomas Quasthoff, Gudrun Bär und Brigitta Seidler-Winkler, von der sie zurzeit gesangspädagogisch betreut wird. Noch vor Studienbeginn begann ihre rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland. So sang sie u.a. in Cheltenham (England) Händels »Messiah« und Haydns »Schöpfung« sowie in Italien Bachs »h-moll-Messe« unter Leitung von Reinhard Goebel. Mit diversen Bachkantaten trat sie mehrmals in Leipzig mit dem Thomanerchor unter Leitung von Georg Christoph Biller auf. Im Rahmen der Osterfestwoche zur Alten Musik der Musikakademie Rheinsberg sang sie 2000 die Partie der Königin in der Oper »Die Fée Urgèle« von J.A.P. Schulz. Bei den Opernfestspielen der Stiftsruine Bad Hersfeld sang sie mehrfach die Papagena in Mozarts »Zauberflöte«. In Basel trat sie im Frühjahr 2005 mit dem Ensemble Pasticcio Renano als Ermione in Händels »Oreste« auf. Am Städtebundtheater Hof sang sie in der Spielzeit 2004/ 05 die Partie des Auryn in der Oper »Die unendliche Geschichte« von Siegfried Matthus und an der Musikalischen Komödie Leipzig gastierte sie in der Spielzeit 2007/08 als Henriette in der Opéra comique »Les Deux Avares« (»Die beiden Geizigen«) von Grétry unter der Leitung von Werner Erhardt. Seit der Spielzeit 2000/01 ist Heike Porstein Ensemblemitglied des DNT. Sie sang hier bisher unter anderem Susanna (»Figaros Hochzeit«), Marzelline (»Fidelio«), Elena (»Der Florentiner Hut«), Dalinda (»Ariodante«), Norina (»Don Pasquale«), Celimene (»Der Menschenfeind«), Königin der Nacht (»Zauberflöte«), Zerlina (»Don Giovanni«), Baronin Freimann (»Der Wildschütz«), Woglinde (»Rheingold« und »Götterdämmerung«), den Waldvogel (»Siegfried«), Valencienne (»Lustige Witwe«), Poppea (»L'incoronatione di Poppea«), Indras Tochter (»Ein Traumspiel«), Mimi (»La Bohème«), Gilda (»Rigoletto«), Violetta (»La Traviata«) und Amalia (»I Masnadieri«) sowie die Titelrolle in Ludger Vollmers Oper »Lola rennt«. Überregionale Aufmerksamkeit erhielt sie zudem für ihre Gestaltung der Sopranpartie in Chaya Czernowins Kammeroper »Pnima... ins Innere«.

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