25 | 11 | 17

Spielplan

Großes Haus
Premiere
28 | 11 | 15
Stückdauer
1 Std. 30 Min.
Alter
ab 6 Jahren

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Märchenoper nach Hans Christian Andersen von George Alexander Albrecht (Musik) und Peter Truschner (Text)

Die Schneekönigin //

Uraufführung · ab 6 Jahren

»Willst Du mit mir zu den Sternen fliegen?«

Kay und Gerda sind die besten Freunde. Gemeinsam lauschen sie den Geschichten von Gerdas Großmutter und spielen im Schnee als der Winter einbricht. Doch als ein Kobold zwei Splitter seines Zauberspiegels in Kays Auge und Herz wirft, ist plötzlich alles verkehrt: Kay wird streitsüchtig und egoistisch und will von zuhause weg. Die Schneekönigin erscheint und lockt ihn in ihr Reich aus Eis, in dem die Kälte regiert und er alles Zurückliegende vergisst. Gerda aber will ihm helfen und begibt sich allein auf eine wagemutige Reise: In einem Wald begegnet sie sprechenden Tieren, wird von einer Räuberbande gefangen genommen und kommt gerade noch davon, um Kay hoch im Norden vielleicht wiederzufinden …

Einfühlsam und pointiert setzt George Alexander Albrecht dieses berühmte Kunstmärchen des dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen in eine Musik, die die Figuren, ihren Mut und ihr Verlorensein eindrücklich beschreibt und in der selbst Windböen, Schneeflocken und Eiskristalle lebendig werden.

Regie führt Maximilian von Mayenburg, dessen Inszenierungen für junge ­ZuschauerInnen bisher an namhaften Häusern wie der Staatsoper Berlin, der Oper Leipzig sowie dem Festspielhaus Bayreuth zu sehen waren, für das er eigens eine Kinderfassung zu Wagners »Der Ring des Nibelungen« erarbeitete. Mit »Der Rosenkavalier« feierte er in der Spielzeit 2014 / 2015 am Theater und Philharmonie Thüringen in Gera großen Erfolg.

 


 

Im Wintersemester 2015/16 befassten sich 20 junge internationale Studierende – Musiker, Dirigenten, Musikwissenschaftler und Schulmusiker – der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar mit der Entstehung und Uraufführung der Märchenoper „Die Schneekönigin“ von George Alexander Albrecht und Peter Truschner (Seminarleitung: Prof. Dr. Christiane Wiesenfeldt, Dr. Gordon Kampe). Ziel des Seminars war, die Arbeit an einer Neukomposition mitzuerleben, den Komponisten zu interviewen, die musikalische Probenarbeit zu beobachten, sich intensiv mit der Partitur auseinanderzusetzen und nicht zuletzt einen tiefen Blick in die Geschichte der Märchenoper zu werfen, die mit Weimar wegen der Uraufführung von Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ in Weimar im Jahre 1893 unter der Leitung von Richard Strauss eine enge Verbindung hat.

Mit der Aufgabenstellung, einen Text im Stil eines Programmheftartikels zu verfassen, sind mehrere Essays mit ganz eigenen Zugängen zu dem Stück entstanden, die wir hier dem Publikum zur Verfügung stellen. Analysen und Beschreibungen des Stückes sowie Thesen und Meinungen zu Stoff und Inhalten sind unabhängig von den konzeptionellen Betrachtungen des Regieteams und der Arbeit in den szenischen Proben entstanden und spiegeln die individuelle Perspektive des jeweiligen Autors wider.

Prof. Dr. Christiane Wiesenfeldt (HfM Weimar), Martina Stütz (DNT)

 

Dominik Beykirch (Musikalische Leitung)
Maximilian von Mayenburg (Regie)
Thilo Reuther (Bühne und Kostüme)
Bahadir Hamdemir (Video)
Nicola Reinmöller (Puppenbau)
Martina Stütz (Dramaturgie)


Besetzung


Lini Gong (Schneekönigin)
Jörn Eichler / Alexander Günther (Kobold)
Caterina Maier (Gerda)
Henriette Gödde (Großmutter / Blumenfrau)
Anna Harvey (Kay)
Daeyoung Kim (Rabe)
Chao Deng (Rentier)
Joachim Döring / Klaus Wegener / Marko Kürsten / Jens Schmiedeke / Chong Ken Kim / Yong Jae Moon / Chang-Hoon Lee / Oliver Luhn (Vier Räuber)