25 | 11 | 17

Spielplan

Großes Haus
Premiere
05 | 11 | 16
Stückdauer
5 Std. 30 Min.
zwei Pausen

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Richard Wagner

Die Meistersinger von Nürnberg //

Eine Koproduktion mit dem Theater Erfurt

»Mein Freund, das grad ist Dichters Werk, dass er sein Träumen deut und merk«

Eva, die Tochter des Meistersingers Pogner, wünscht sich nichts sehnlicher, als Walther von Stolzing heiraten zu dürfen. Dafür muss dieser jedoch im Sängerwettstreit siegen. Eine Herausforderung für den jungen Mann, denn die komplizierten Regeln des Meistergesangs sind ihm fremd und laufen seinem natürlichen Ausdruck zuwider. Um sie zu erlernen, ist er auf die Hilfe des Schusters Hans Sachs angewiesen. Stolzings Konkurrent ist Beckmesser, der das Reglement zwar beherrscht, aber nichts zu sagen hat.

Richard Wagner gibt uns in seinen »Meistersingern« Einblick in eine ideale zukünftige Gesellschaft. Die Oper erzählt von einer Gemeinschaft, die ihre Probleme mittels Kunst löst, die sich Regeln gibt und diese zu ändern bereit ist, sobald sie sich in ihrer persönlichen Freiheit dadurch beschnitten fühlt. Die vielschichtige Figur des Hans Sachs ist eine Art Künstler-Politiker, der zwischen dem menschlichen Bedürfnis nach Freiheit und dem gesellschaftlichen Bedürfnis nach Normen zu vermitteln weiß.

Regisseurin Vera Nemirova, die in Weimar 2014 Richard Strauss’ »Der Rosenkavalier« auf die Bühne brachte, zählt mit viel beachteten Inszenierungen von »Tristan und Isolde« in Bonn, dem »Lohen­grin« in Basel und »Tannhäuser« sowie »Der Ring des Nibelungen« am Opernhaus Frankfurt a. M. zu den erfolgreichen modernen InterpretInnen Richard Wagners. Sie arbeitet u. a. an der Wiener Staatsoper, der Staatsoper Berlin, der Deutschen Oper Berlin, der Semperoper Dresden und bei den Salzburger Festspielen.

Mit unserer Staatskapelle, Gastsolisten, Ensemblemitgliedern des DNT Weimar und des Theaters Erfurt und den Opernchören beider Häuser erlebt Vera Nemirovas Inszenierung der »Meistersinger« ihre Weimarer Premiere. Nach seinem gefeierten Antrittskonzert Mitte September gibt unser neuer Generalmusikdirektor und Chefdirigent Kirill Karabits mit dieser Produktion nun auch seinen Einstand als Operndirigent in Weimar und stellt seine ganz eigene Interpretation von Wagners Meisterwerk vor.

 

Kirill Karabits (Musikalische Leitung)
Vera Nemirova (Regie)
Sonja Nemirova (Co-Regie)
Tom Musch (Bühne)
Marie-Thérèse Jossen-Delnon (Kostüme)
Bahadir Hamdemir (Video)
Otto A. Thoß (Choreografie der Mädels von Fürth)
Arne Langer / Hans-Georg Wegner (Dramaturgie)

BESETZUNG

Frank van Hove (Hans Sachs, Schuster)
Vazgen Gazaryan / Daeyoung Kim (Veit Pogner, Goldschmied)
Artjom Korotkov (Kunz Vogelsang, Kürschner)
Andreas Koch (Konrad Nachtigall, Spengler)
Bjørn Waag (Sixtus Beckmesser, Stadtschreiber)
Alik Abdukayumov / Juri Batukov (Fritz Kothner, Bäcker)
Richard Carlucci (Balthasar Zorn, Zinngießer)
Jörg Rathmann (Ulrich Eisslinger, Gewürzkrämer)
Alexander Günther / Thomas Paul (Augustin Moser, Schneider)
Siyabulela Ntlale / Yong Jae Moon (Hermann Ortel, Seifensieder)
Gregor Loebel (Hans Schwarz, Strumpfwirker)
Vazgen Gazaryan / Daeyoung Kim / Dmitriy Ryabchikow (Hans Foltz, Kupferschmied)
Heiko Börner (Walther von Stolzing, ein junger Ritter aus Franken)
Jörn Eichler (David, Sachsens Lehrbube)
Larissa Krokhina / Ilia Papandreou (Eva, Pogners Tochter)
Stéphanie Müther / Sayaka Shigeshima (Magdalena, Evas Amme)
Sebastian Campione / Máté Sólyom-Nagy (Ein Nachtwächter)