22 | 02 | 17

Spielplan

Großes Haus
Premiere
25 | 03 | 17

Termine

25 | 03 | 17 // 19.30 Uhr Karten
31 | 03 | 17 // 19.30 Uhr Karten
08 | 04 | 17 // 19.30 Uhr Karten
23 | 04 | 17 // 16.00 Uhr Karten
28 | 04 | 17 // 20.00 Uhr Karten
14 | 05 | 17 // 18.00 Uhr Karten
03 | 06 | 17 // 19.30 Uhr Karten
15 | 06 | 17 // 19.30 Uhr Karten

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Fotos

Ludwig van Beethoven

Fidelio //

Oper in zwei Aufzügen • Text von Josef Sonnleithner, Stephan von Breuning und Georg Friedrich Treitschke

Was bedeutet Freiheit – für den Einzelnen und innerhalb eines politischen Systems? Eine Frage, die Beethoven in seiner einzigen Oper »Fidelio« im ­Kontext des Zeitalters von Aufklärung und Postrevolution verhandelt. Im Sinne Kants stellt er Vernunft und Sitte über die allumfassende (Willens-)Freiheit des Menschen.

Alle Protagonisten seiner Oper ­folgen ihrer inneren moralischen Verpflichtung: Florestan, politischer Gefangener des Tyrannen Don Pizarro, erduldet seine unrechtmäßige Haft in dem Wissen, das moralisch Richtige getan zu haben – mit seinem Versuch, Pizarro zu ­denunzieren. Rocco, Gefängniswärter Pizarros, ist folgsamer Erfüllungsgehilfe, der zwar akribisch über die Gefangenen wacht, jedoch nicht bereit ist, für seinen Vorgesetzten zu töten. Und nicht zuletzt Leonore, Ehefrau Florestans, die als Mann getarnt unter dem Pseudonym Fidelio alles daran setzt, den zunächst namenlosen politischen Gefangenen zu befreien. Sie handelt aus Liebe – zu ihrem Mann, zur Freiheit – und im festen Glauben an politische Gerechtigkeit.

Musikalisch hat Beethoven lange um eine geeignete Musiksprache gerungen. Gelungen ist ihm ein kraftvolles Plädoyer für Gerechtigkeit und die Freiheit des Einzelnen – in einem überwältigenden C-Dur-­Finale sehen sich Pizarros Gegenspieler in ihren Idealen bestätigt und gehen als Sieger über dessen Willkürherrschaft hervor.

Die Neuinszenierung von Beethovens ›Revolutionsoper‹ nimmt Generalintendant Hasko Weber vor, der mit dieser Arbeit seine erste Opernregie zeigt.

Niklas Willén (Musikalische Leitung)
Hasko Weber (Regie)
Thilo Reuther (Bühne und Kostüme)
Kathrin Kondaurow (Dramaturgie)

Besetzung

Uwe Schenker-Primus (Don Fernando)
Alik Abdukayumov (Don Pizarro)
Lars Cleveman (Florestan)
Larissa Krokhina (Leonore)
Christoph Stegemann (Rocco)
Caterina Maier / Kathrin Filip (Marzelline)
Jörn Eichler (Jaquino)
Jaesig Lee / Jong-Kwueol Lee (1. Gefangener)
Chao Deng / Oliver Luhn (2. Gefangener)