18 | 12 | 17

Spielplan

Großes Haus
Premiere
20 | 05 | 17
Stückdauer
2 Std. 40 Min.
eine Pause nach dem 2. Akt

Termine

28 | 12 | 17 // 19.30 Uhr Karten
21 | 01 | 18 // 16.00 Uhr Karten
17 | 02 | 18 // 19.30 Uhr Karten
30 | 03 | 18 // 18.00 Uhr Karten

Anfahrt

Fotos

Giuseppe Verdi

Otello //

Dramma lirico in vier Akten · Libretto von Arrigo Boito nach William Shakespeares Tragödie
In italienischer Sprache mit deutschen Untertiteln

Mit seiner vorletzten Oper feierte Verdi bereits zu Lebzeiten weltweiten Erfolg und erreichte mit ihrer großen, durchkomponierten Form den Höhepunkt seines musikdramatischen Schaffens. In seiner Komposition fügte er der Shakespeare’schen Schauspielvorlage eine differenzierte musikalische Ausdrucksebene hinzu, die von sanften Arien bis hin zu großen Chorszenen reicht. Eingeleitet mit einer berstenden Orchesterbewegung beschreibt Verdi vom ersten Takt an bis hin zum letzten Todeskuss vor allem die innere Zerrissenheit seines Titelhelden: Da Otello seinen Fähnrich Jago nicht für eine Beförderung vorgesehen hat, spinnt dieser ein weitreichendes Intrigengeflecht um den General, bis dieser an der Treue seiner Geliebten Desdemona zu zweifeln beginnt. Angestachelt durch den Neid seiner Widersacher, verfällt Otello immer mehr dem Wahn seiner Eifersucht. Auch Jagos Fantasien steigern sich, bis seine feindseligen Zuschreibungen Otello zu dem Wilden werden lassen, den er aus ihm machen will. Otello vermag Desdemonas reine Liebe nicht mehr zu erkennen und findet nur noch in Mord und Freitod einen Ausweg.

Es inszeniert Nina Gühlstorff, die nach »Eugen Onegin« und »Die Zauberflöte« ihre dritte Arbeit am DNT vorstellt.

mit dem Opernchor des DNT
Kinderchor der schola cantorum Weimar
Extrachor aus Studierenden der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar

 

Pressestimmen

»Hier geht es rauf und runter im Spiel mit den Emotionen. […] Musikalisch zeigt sich die Staatskapelle Weimar von ihrer besten Seite.«
(Online Merker, Larissa Gawritschenko und Thomas Janda)
 
»Larissa Krokhina fasziniert nicht nur mit ihrer empathischen Preghiera, und Alexey Kosarev, der keine überschwengliche Selbstliebe im Stil eines Tenore eroico zelebriert, singt seine Partie mit Disziplin, seidigem Glanz und höhensicherer Eleganz.«
(Thüringische Landeszeitung, 22.5.2017, Wolfgang Hirsch)

 

Dominik Beykirch (Musikalische Leitung)
Nina Gühlstorff (Regie)
Marouscha Levy (Bühne und Kostüme)
Bahadir Hamdemir (Video)
Martina Stütz (Dramaturgie)
Jan Krauter (Kampfchoreografie)
Markus Oppeneiger (Choreinstudierung)

Besetzung

Alexey Kosarev (Otello)
Alik Abdukayumov (Jago)
Jaesig Lee (Cassio)
Artjom Korotkov (Rodrigo)
Daeyoung Kim / Damon Nestor Ploumis (Lodovico)
Andreas Koch (Montano)
Oliver Luhn (Herold)
Larissa Krokhina (Desdemona)
Sayaka Shigeshima (Emilia)
Yong Jae Moon (Ein Seemann)