18 | 02 | 18

Spielplan

Großes Haus
Premiere
27 | 01 | 18
Alter
ab 13 Jahren

Termine

24 | 02 | 18 // 19.30 Uhr Karten
08 | 03 | 18 // 19.30 Uhr Karten
16 | 03 | 18 // 19.30 Uhr Karten
02 | 04 | 18 // 18.00 Uhr Karten
19 | 04 | 18 // 19.30 Uhr Karten
24 | 05 | 18 // 19.30 Uhr Karten
16 | 06 | 18 // 19.30 Uhr Karten

Anfahrt

Fotos

Wolfgang Amadeus Mozart

Die Hochzeit des Figaro //

(Le nozze di Figaro)

Opera buffa in vier Akten · Libretto von Lorenzo Da Ponte nach der Komödie »La Folle Journée ou le Mariage de Figaro« von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
in italienischer Sprache mit deutschen Untertiteln

Figaro und Susanna, Bedienstete des Grafen Almaviva, wollen heiraten. Aber der Graf ist seiner Frau Rosina überdrüssig geworden und hat ein Auge auf Susanna geworfen. Nun fordert er sein jüngst abgeschafftes Vorrecht auf ›die erste Nacht‹ mit Susanna wieder ein. Gleichzeitig tritt Marcellina auf den Plan und erhebt Anspruch auf Ehe mit Figaro als Gegenleistung für seine nicht beglichenen Geldschulden. Ob Susanna Figaro unbeschwert heiraten kann, entscheidet im Folgenden ein wahnwitziges Intrigenspiel mit nächtlichen Verkleidungsszenen, fingierten Schäferstündchen und einem heimlichen Brief der unglücklichen Gräfin …

Für ihre erste gemeinsame Arbeit schufen Mozart und Da Ponte ein bis an die Grenze des Satirischen reichendes Eifersuchtsszenario, in dem Maskierung und Demaskierung Hand in Hand gehen; Liebesbekundungen werden hier zum Werkzeug einer umfassenden Spionage, in der keiner mehr keinem trauen kann – am wenigsten sich selbst.

Die Neuproduktion dieser schillernden Opernkomödie bildet den Auftakt zu einer Auseinandersetzung des Generalmusikdirektors Kirill Karabits mit der Mozarttradition in Weimar anhand der drei Da Ponte-Opern (»Le nozze di Figaro«, »Don Giovanni«, »Così fan tutte«).

Regie führt Michael Talke, der mit zahlreichen Arbeiten in Oper und Schauspiel u.a. an den Staatstheatern in Braunschweig und Saarbrücken, am Theater Aachen, Deutschen Theater Berlin, Thalia Theater Hamburg, Luzerner Theater und am Theater Bremen vertreten ist, wo er zuletzt sehr erfolgreich Rossinis »Il Barbiere di Siviglia« inszenierte. Nach Massenets »Werther« stellt er mit »Die Hochzeit des Figaro« seine zweite Arbeit am DNT vor.

Es spielt die Staatskapelle Weimar.

 

 

Pressestimmen

»Kirill Karabits und die fabelhafte Staatskapelle Weimar lassen sich - ohne zu übertreiben - auf das Tempo der Komödie ebenso ein wie sie zunehmend auch Mozarts Tiefgang ausleuchten und so triumphieren.«
(Freies Wort, Joachim Lange)

»Uwe Schenker-Primus ist ein Figaro, der mit ein paar legitimen vokalen Freiheiten Grobheit heuchelt und dabei immer herzlich emotional bleibt. Die Weimarer Debütantin Milena Arsovska hat darstellerisch mehrere Gesichter zwischen Puppe und Herzkönigin, vokal aber nur eines: Das eines berührenden lyrischen Soprans, der den erotischen Kampfplatz in schöner Eintracht mit der Gräfin ins große Applaus-Finale treibt.«
(NMZ - Neue Musikzeitung, 28.01.2018, Roland Dippel)

»Es ist eine sehr geschlossene Ensembleleistung auf allen Ebenen, es gibt viel zu lachen, es ist wirklich unterhaltsam und die dreieinhalb Stunden vergehen wie im Flug.«
(mdr-Kultur, 28.01.2018, Uwe Friedrich)

Kirill Karabits / Stefan Lano (Musikalische Leitung)
Michael Talke (Regie)
Thilo Reuther (Bühne)
Agathe MacQueen (Kostüme)
Martina Stütz (Dramaturgie)
Marianna Voza (Choreinstudierung)

Besetzung

Alik Abdukayumov (Il Conte di Almaviva)
Heike Porstein (La Contessa di Almaviva)
Sayaka Shigeshima / Christel Loetzsch (Cherubino)
Uwe Schenker-Primus / Daeyoung Kim (Figaro)
Milena Arsovska / Caterina Maier (Susanna)
Andreas Koch (Bartolo)
Pihla Terttunen (Marcellina)
Artjom Korotkov (Basilio)
Alexander Günther (Don Curzio)
Oliver Luhn (Antonio)
SuJin Bae / Emma Moore (Barbarina)
Susann Günther / Susanne Polifka / Karine Minasyan / Sonja Isabel Reuter (Zwei Mädchen)