23 | 11 | 17

Spielplan

Großes Haus
Premiere
27 | 01 | 18
Alter
ab 13 Jahren

Termine

27 | 01 | 18 // 19.30 Uhr Karten
03 | 02 | 18 // 19.30 Uhr Karten
11 | 02 | 18 // 16.00 Uhr Karten
24 | 02 | 18 // 19.30 Uhr Karten
08 | 03 | 18 // 19.30 Uhr Karten
16 | 03 | 18 // 19.30 Uhr Karten
02 | 04 | 18 // 18.00 Uhr Karten
19 | 04 | 18 // 19.30 Uhr Karten
24 | 05 | 18 // 19.30 Uhr
16 | 06 | 18 // 19.30 Uhr

Anfahrt

Wolfgang Amadeus Mozart

Die Hochzeit des Figaro  //

(Le nozze di Figaro)

Opera buffa in vier Akten · Libretto von Lorenzo Da Ponte nach der Komödie »La Folle Journée ou le Mariage de Figaro« von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
in italienischer Sprache mit deutschen Untertiteln

»Jede Nummer in Mozarts ›Figaro‹ ist für mich ein Wunder; es ist mir absolut unverständlich, wie jemand etwas so Vollkommenes schaffen kann.« Was Brahms in seinem Bekenntnis zu Mozarts kongenialer musikalischer Figurenzeichnung beschreibt, mag bereits Kaiser Josef II. gedacht haben, als Mozart ihm 1786 aus seiner gerade fertiggestellten Oper vorspielte. Zwar hatte der Kaiser die Aufführung von Beaumarchais’ Theatervorlage wegen der scharfen Kritik an den aktuellen Herrschaftsverhältnissen verboten, doch konnte ihn die Bearbeitung des Duos Mozart / Da Ponte überzeugen. Was sie an dem Stoff interessierte, waren nicht allein die politischen Anspielungen am Vorabend der Französischen Revolution, sondern ein allgemein menschliches Thema: die Liebe, die sich in ihrer Freiheit entfalten und in ihrer Menschenwürde bestätigt sehen will.

Figaro und Susanna, Bedienstete des Grafen Almaviva, wollen heiraten. Aber der Graf Almaviva ist seiner Frau Rosina überdrüssig geworden und hat ein Auge auf Susanna geworfen. Nun fordert er sein jüngst abgeschafftes Vorrecht auf ›die erste Nacht‹ mit Susanna wieder ein. Ob Susanna Figaro unbeschwert heiraten kann, entscheidet im Folgenden ein wahnwitziges Intrigenspiel mit nächtlichen Verkleidungsszenen, fingierten Schäferstündchen und einem heimlichen Brief der unglücklichen Gräfin …

Die Neuproduktion dieser schillernden Opernkomödie bildet den Auftakt zu einer Auseinandersetzung des Generalmusikdirektors Kirill Karabits mit der Mozarttradition in Weimar anhand der drei Da Ponte-Opern (»Le nozze di Figaro«, »Don Giovanni«, »Così fan tutte«). Regie führt Michael Talke, der nach Massenets »Werther« seine zweite Arbeit am DNT vorstellt.

Kirill Karabits / Stefan Lano (Musikalische Leitung)
Michael Talke (Regie)
Thilo Reuther (Bühne)
Agathe McQueen (Kostüme)
Martina Stütz (Dramaturgie)

Besetzung

Alik Abdukayumov (Il Conte di Almaviva)
Heike Porstein (La Contessa di Almaviva)
Sayaka Shigeshima (Cherubino)
Uwe Schenker-Primus / Daeyoung Kim (Figaro)
Milena Arsovska / Caterina Maier (Susanna)
Andreas Koch (Bartolo)
Pihla Terttunen (Marcellina)
Artjom Korotkov (Basilio)
Alexander Günther (Don Curzio)
Oliver Luhn (Antonio)
SuJin Bae (Barbarina)
Susann Günther / Susanne Polifka / Karine Minasyan (Zwei Mädchen)