25 | 11 | 17

Spielplan

Großes Haus
Premiere
02 | 06 | 18
Alter
ab 13 Jahren

Termine

02 | 06 | 18 // 19.30 Uhr
07 | 06 | 18 // 19.30 Uhr
21 | 06 | 18 // 19.30 Uhr
29 | 06 | 18 // 19.30 Uhr

Anfahrt

Giuseppe Verdi

Ein Maskenball //

(Un ballo in maschera)

Oper in drei Akten · Dichtung von Antonio Somma nach Eugène Scribes Drama »Gustav III. ou le bal masqué« 
In italienischer Sprache mit deutschen Untertiteln

Gegen Graf Richard ist eine geheime Verschwörung im Gange, vor der ihn sein treuer Untergebener und Freund René warnt. Dennoch plant der Graf einen Maskenball, zu dem auch Renés Frau Amelia eingeladen ist, die er heimlich liebt. Er stellt ihr eines Nachts nach und ringt ihr ein Liebeseingeständnis ab. Dabei werden sie von René überrascht. In Eifersucht entbrannt schließt er sich den Verschwörern an und wird zum Attentäter – er tötet Richard während des Maskenballs in dem Moment, als dieser seiner Liebe zu Amelia entsagt und sich von ihr verabschiedet.

In schnellen Szenenfolgen und stimmungsvollen Milieuschilderungen schafft es Verdi, die nach einer historischen Vorlage entwickelte Begebenheit – es handelt sich um den Stockholmer Königsmord von Gustav III. aus dem Jahr 1792 – prägnant und eindrucksvoll abzubilden. Er arbeitet mit den größtmöglichen Kontrastwirkungen: große lyrische Melodiebögen stehen tänzerischen sowie rhythmisch pulsierenden Motiven wie dem drängenden kontrapunktischen Staccato-Motiv der Verschwörer entgegen.

Eva-Maria Höckmayr, die für ihre psychologische Lesart von Werken des Opernkanons bekannt ist, hat in Weimar bereits eine eindrucksvolle Interpretation von Puccinis »Madama Butterfly« gezeigt. Nun inszeniert sie in dieser Spielzeit Verdis »Maskenball«. Weiterhin arbeitet sie an den Theatern Freiburg, Köln, Darmstadt, Graz, Berlin und Frankfurt, wo sie zuletzt »Les Troyens« inszenierte.

Stefan Lano (Musikalische Leitung)
Eva-Maria Höckmayr (Regie)
Volker Thiele (Bühne)
Julia Rösler (Kostüme)
Kathrin Kondaurow (Dramaturgie)