23 | 10 | 17

Spielplan

Studiobühne
Premiere
19 | 09 | 13
Stückdauer
1 Std. 10 Min.

Termine

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Fotos

Oliver Bukowski

Nichts Schöneres //

 

„Glänzt die Oberlippe, bleibts Bette kalt! So bin ich nun mal.“

 

Sie sitzt zu Hause und gibt sich ihren Erinnerungen hin. Das Bett ist noch warm, der Kaffee steht noch auf dem Tisch, aber der Liebste ist schon weg …

Mechthild Magda Huschke ist Mitte Fünfzig und hat ein ereignisreiches Leben hinter sich. Grund genug, nun nicht aufzugeben und in Einsamkeit zu versinken. Sie nimmt ihr Schicksal entschlossen selbst in die Hand und schaltet, unterstützt von ihrer Nachbarin, eine Annonce. Und sie hat Glück, großes Glück. Ein Student tritt in ihr Leben und stellt alles auf den Kopf. Eine wilde Affäre, eine feine Beziehung und eine Aussicht auf erfüllte Zweisamkeit beflügeln Mechthilds Phantasie. Sie spricht sich alles von der Seele und bald verschwimmen ihre Wünsche mit ihren Erfahrungen. Die Realität rückt in den Hintergrund. Es gibt nichts Schöneres als die Liebe.

Der Autor Oliver Bukowski schrieb diesen furiosen Text unter dem Eindruck der sozialen Verwerfungen der neunziger Jahre im Osten Deutschlands. Er schuf mit Mechthild Magda Huschke eine Identifikationsfigur für alle, die sich aufraffen und ihrem Leben einen neuen Sinn geben wollten. Tragik und Komik stehen dabei im Wechselspiel. Die Zuschauer finden aus den Abgründen und ausweglosen Momenten dieser lebensfrohen Frau immer wieder heraus, weil sie ihrem Humor folgen und sich in Mechthild Huschke auch immer ein wenig selbst entdecken können.

 

Die Schauspielerin Rahel Ohm spielt »Nichts Schöneres« seit September 2011 am Schauspiel Stuttgart. Nun wird die Aufführung nach Weimar übernommen.

 

Hasko Weber (Regie)
Janina Thiel (Bühne und Kostüme)
 
Besetzung
 

Rahel Ohm (Mechthild Magda Huschke)