19 | 10 | 17

Spielplan

Studiobühne
Premiere
24 | 10 | 13
Stückdauer
1 Std. 10 Min.

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Fotos

Wolfram Höll

Und dann //

Erinnerungen einer ostdeutschen Kindheit

»Das alles versteh ich nicht mit meinem Kopfkissenkopf.«

 

Und dann – so beginnen Kinder ihre Geschichten. Sie erzählen ohne Innehalten, ohne Anfang und Ende. Ein Kind erinnert sich: An das Hochhaus, in dem der Vater arbeitet, an das unheimliche Funkgerät, mit dem man nicht spielen darf, an den alten Projektor, der Bilder der verlorenen Mutter an die Hauswand wirft. Und dann erinnert es sich, dass die »Panzerparadenstraße« plötzlich eine »Wagenparadenstraße« ist – mit neuen Autos aus dem Westen.

Der 1986 in Leipzig geborene Autor Wolfram Höll entwirft in »Und dann« den Erinnerungsraum einer ostdeutschen Jugend in der Wendezeit. Die Erfahrungen von Verlust und Umbruch, von Vergänglichkeit, Sehnsucht und Scheitern konzentrieren sich zu einer Momentaufnahme des Lebens, zum Mikrokosmos einer taumelnden Familie.

Regisseurin Nina Mattenklotz, Jahrgang 1980, wird ihre erste Arbeit am DNT vorstellen. Sie inszenierte an den Theatern in Magdeburg und Heidelberg, in Stuttgart, Hamburg sowie in Wien und Zürich.

»Und dann« wurde 2012 beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens und beim Heidelberger Stückemarkt ausgezeichnet.

 

Nina Mattenklotz (Regie)
Oliver Helf (Bühne)
Lena Hiebel (Kostüme)
Nils Wendtland (Dramaturgie)

Besetzung

Birgit Unterweger
Christoph Heckel
Fridolin Sandmeyer