21 | 10 | 17

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Werke von Charles Ives, William Walton und Edward Elgar

2. Sinfoniekonzert 2015/16 //

Dirigent: Olaf Henzold
Solist: Nils Mönkemeyer (Viola)

 

Charles Ives Three Places in New England
William Walton Konzert für Viola und Orchester op. 22
Edward Elgar Enigma Variationen op. 36

 

In Charles Ives’ Œuvre zeigt sich eine ausgeprägte Experimentierfreudigkeit, besonders durch den Einbezug von ­allerlei Gebrauchsmusik wie Märschen, Tänzen und Hymnen. In »Three Places in New England« dienen Zitate, vor allem amerikanischer Volkslieder, der Vermittlung der einzigartigen Atmosphäre dreier Orte in New England. Ives entwirft damit ein Bild des amerikanischen Lebensstils und Patriotismus, und macht den amerikanischen Geist der Zeit um die Jahrhundertwende spürbar. 

Edward Elgar liebte sie: Anagramme, Wortspiele, Geheimcodes, Rätsel aller Art. Und so hatte er große Freude daran, mit den Enigma Variationen seine engsten Freunde zu porträtieren, ohne ihre Identität zu verraten. Diese wurden zwar entschlüsselt, aber Elgar gibt im Programmheft ein weiteres Rätsel auf: »Weiterhin geht durch das gesamte Werk ein größeres Thema, das aber nicht gespielt wird.« Was das wohl sein mag? – Viel Spaß beim Knobeln!

Ein eher melancholisches, zuweilen raues Konzert schrieb William Walton für die Viola. Dieses passt so gut zum Charakter des Instruments, dass es eines der meistgespielten seiner Gattung ist.