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Werke von Ludwig van Beethoven und Dmitri Schostakowitsch

7. Sinfoniekonzert 2015/16 //

Dirigent: Hartmut Haenchen

 

Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67
Dmitri Schostakowitsch Sinfonie Nr. 8 (Stalingrader) c-Moll op. 65

 

Dieses Konzert ist Teil der von Hartmut Haenchen initiierten Konzertreihe »War & Peace«, mit der er seit der Spielzeit 2014 / 2015 in ganz Europa und Japan unterwegs ist. Er möchte damit auf die klaffenden Wunden, die Kriege schlagen, hinweisen, und für wachsende Gefahren sensibilisieren. Er kombiniert dafür Kompositionen, die unter dem unmittelbaren Eindruck von Gewalt und Leid entstanden sind, mit klassischen Meisterwerken. 

Schostakowitschs 8. Sinfonie nimmt dabei eine zentrale Rolle ein: 1943 uraufgeführt, erzählt die Sinfonie von Unfreiheit, Gewalt und Leid, die sich in der Rezeptionsgeschichte sowohl als Ausdruck des Krieges, als auch als Ausdruck einer Kritik am sowjetischen Regime interpretieren ließ.

So wie Schostakowitschs 8. ­Sinfonie in hellem C-Dur endet, hat auch ­Beethovens Fünfte, landläufig unter dem Namen »Schicksalssinfonie« bekannt, ein grandioses Finale in strahlendem C-Dur. Dennoch unterscheiden sie sich maßgeblich im Charakter dieses Schlusses: Der eine nachdenklich und in sich gekehrt, der andere jubelnd.