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04 | 06 | 16

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Nick Whitby

Sein oder Nichtsein //

nach dem Film von Ernst Lubitsch

Wir schreiben das Jahr 1939. Immer, wenn der Starschauspieler Joseph Tura zu dem berühmtesten aller Shakespeare-Monolge »Sein oder Nichtsein...«  anhebt, steht ein junger Mann im Parkett des Theaters auf und verlässt den Saal. Was Tura für Banausentum hält, entpuppt sich als heimliche Leidenschaft des Fliegerleutnants Sobinski für Turas Frau, die Schauspielerin Maria, der er in ihrer Garderobe heimliche Besuche abstattet. Damit ist der Grundstein für eine rasante Komödie gelegt. Aber der Regisseur Ernst Lubitsch treibt die zunächst harmlos anmutende Story über Liebe und Eifersucht in seinem 1942 gedrehten Spielfilm weiter: Aus der Beziehungskomödie entwickelt er eine bitterkomische Geschichte über Theater und Widerstand. Mit sehr viel Witz und dem komischen Mut der Verzweiflung gelingt Tura und seinem Ensemble nicht nur das Leben der gefährdeten Untergrundkämpfer, sondern auch ihr eigenes zu retten und den eingedrungenen Besatzern einen böses Schnippchen zu schlagen.

Lubitschs intelligente für den Oscar nominierte Filmkomödie ist ein Polit-Thriller ganz besonderer Art: Er ist ein Appell an die Bedeutung von Humor in extrem schwierigen Zeiten.

 

Jan Neumann (Regie)
Dorothee Curio (Ausstattung)
Bahadir Hamdemir (Video)
Beate Seidel (Dramaturgie)

Besetzung

Max Landgrebe (Josef Tura, Schauspieler)
Dascha Trautwein (Maria Tura, Schauspielerin, Frau von Josef)
Thomas Kramer (Stanislaw Sobinsky, polnischer Fliegeroffizier)
Ingolf Müller-Beck (Dowasz, Schauspieldirektor)
Fridolin Sandmeyer (Rowicz, Schauspieler)
Krunoslav Šebrek (Grünberg, Schauspieler / Gruppenführer Erhardt, Mitglied der Gestapo)
Sebastian Nakajew (Walowski, Staatsdiener der Zensurbehörde / Professor Silewski, Spion für die Gestapo)
Nahuel Häfliger (Adam, Gardobrier / Sturmführer Fleischer, Mitglied der Gestapo)