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Ballett von John Cranko nach William Shakespeare · Musik Sergej Prokofjew

Romeo und Julia //

Gastspiel des Stuttgarter Balletts

Knapp zwei Jahre nach seinem Dienstantritt als Ballettdirektor war »Romeo und Julia« das erste große Handlungsballett, das John Cranko in Stuttgart kreierte. Und das mit derart durchschlagender Wirkung, dass die Uraufführung dieses Stückes im Jahr 1962 als Grundstein für die Erfolgsgeschichte der Compagnie gilt. Seit 50 Jahren tanzt das Stuttgarter Ballett nun dieses Signaturwerk auf der Bühne des Stuttgarter Opernhauses und auf Gastspielen in aller Welt. Mittlerweile befindet sich »Romeo und Julia« außerdem im Repertoire zahlreicher weiterer renommierter Compagnien weltweit.

Der Erfolg dieses Werkes liegt sicherlich nicht zuletzt in Crankos meisterhafter Erzählkunst begründet. Er entwickelt die tragische Handlung um die verzweifelt Liebenden so einfühlsam und verständlich, dass man das Drama William Shakespeares nicht kennen muss, um das Geschehen auf der Bühne genau zu verstehen. Mit tieftraurigen und heiteren Elementen sowie detailliert ausgestalteten Charakteren entwirft Cranko einen Bilderbogen, der sämtliche Facetten des Lebens zeigt. Ebenso vielfältig wie die Figuren und Stimmungen ist der Tanz selbst, von Crankos weltberühmten, atemberaubenden Pas de deux über farbenfrohe Ensembleszenen und spannende Fechtkämpfe bis hin zu brillanten Soli. Jürgen Roses äußerst stimmige Ausstattung ist ein weiterer Faktor, der zum speziellen Zauber von »Romeo und Julia« beiträgt. Er lässt ein sonnendurchflutetes, mediterranes Verona auf der Bühne lebendig werden.

Die musikalische Grundlage dieses Balletts bildet Sergej Prokofjews Komposition aus dem Jahr 1936. Mit ihrer rhythmischen Energie, der großen Lyrik sowie der feinen Zeichnung der Shakespeareschen Charaktere untermalt diese Musik die tragische Geschichte.

 

Musikalische Leitung: Wolfgang Heinz
Choreografie und Inszenierung: John Cranko
Bühne und Kostüme: Jürgen Rose
Es spielt die Staatskapelle Weimar.