19 | 10 | 17

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Werke von Sergej Prokofjew, Sergej Rachmaninov und Peter I. Tschaikowsky

3. Sinfoniekonzert 2016/17 //

Sergej Prokofjew Russische Ouvertüre C-Dur op. 72
Sergej Rachmaninow Rhapsodie über ein Thema von Paganini op. 43
Peter I. Tschaikowsky Sinfonie Nr. 1 g-Moll op. 13 »Winterträume«

 

Russland pur tönt durchs 3. Sinfonie­konzert – und das steht für warme Instrumentalfarben, emotionale Dichte und die Lust am prachtvoll aufblühenden Orchesterklang. Prokofjew komponierte seine Russische Ouvertüre 1936, im Jahr seiner Rückkehr in die Heimat nach fast zwei Jahrzehnten, die er als Weltbürger und dennoch im gefühlten Exil in New York und Paris gelebt hatte.

Der Klaviervirtuose Boris ­Giltburg ist der Solist in Rachmaninows »­Paganini-Rhapsodie«, die 1934 auf jene 24. Caprice entstand, die schon Brahms und Liszt für Variationswerke herangezogen hatten. Im Temperament ein durch und durch russisches Werk!

Das gilt auch für die 1. Sinfonie des 26-jährigen Tschaikowsky, deren Duktus und Melodik sich am russischen Volkslied orientieren. Formal sind ­Beethoven, ­Mendelssohn und Schumann die Vor­bilder, und an Glinka gemahnt der Orchesterklang – eine perfekte Mischung, die zum unverwechselbaren Sinfonie-Tonfall Tschaikowskys wird.

 

Olari Elts (Dirigent)
Boris Giltburg (Klavier)