17 | 12 | 17

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Werke von Britten, Elgar und Debussy

10. Sinfoniekonzert 2016/17 //

Benjamin Britten: Four Sea Interludes aus »Peter Grimes«
Edward Elgar: Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 85
Claude Debussy: »Khamma«
Claude Debussy: »La Mer« Trois esquisses symphoniques pour orchestre

 

Elgars ebenso dramatisches wie tief melancholisches Cellokonzert ist das Herzstück im Finale unserer Sinfoniekonzertsaison. In die Rolle des rhapsodischen (Ich-) Erzählers, mit dem Elgar der unwiederbringlich verklungenen Romantik ein letztes Denkmal setzte, schlüpft der Cellist Andrei Ionita, der 2015 mit dem 1. Preis des Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbes in Moskau ausgezeichnet wurde.

Eingeleitet von Benjamin Brittens »Four Sea Interludes«, in denen der Komponist einen Tag am Meer umschreibt, bietet das Konzert nach der Pause das französische Pendant und zugleich einen interessanten Kontrast: mit dem Sprung über den Kanal, hin zum musikalischen Impressionismus Debussys, der in »La Mer« eine »geheimnisvolle Übereinstimmung von Natur und Imagination« in Töne goss. Ein wunderbar raffinierter Ohrenschmaus! Die ›ägyptische Tanzlegende‹ »Khamma« komponierte Debussy 1911 – ein Werk voller rhythmisch-melodischer Schwankungen und scharf konturierter Klangkontraste. Strawinsky ist gar nicht weit!

Cristian Macelaru (Dirigent)
Andrei Ionita (Violoncello)