22 | 10 | 17

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Ferdinand von Schirach

Terror //

Gastspiel des Deutschen Theaters Berlin

 

Was geschieht, wenn ein Passagierflugzeug von Terroristen entführt wird und auf ein ausverkauftes Fußballstadion zurast? Was geschieht, wenn der Terror unseren Alltag beherrscht? Welche juristischen, moralischen und philosophischen Mittel hat unsere Gesellschaft in solch einer Ausnahmesituation? Darf die Würde des Menschen angetastet werden, wenn dadurch vermeintlich mehr Menschen gerettet werden können?
Anhand eines juristischen Konstrukts werden diese Fragen in Ferdinand von Schirachs erstem Theaterstück plastisch: An Bord von Flug LH 2047 von Berlin-Tegel nach München sind 164 Menschen. Die Maschine, von einem Terroristen entführt, nimmt Kurs auf die Allianz Arena. Major Lars Koch, Pilot eines Kampfjets der Bundeswehr, muss reagieren. Wie lauten seine Befehle? Soll er, darf er die Passagiermaschine abschießen, wenn die Terroristen nicht einlenken? Die Uhr tickt, und Lars Koch trifft eine Entscheidung. Wenige Wochen später muss er sie vor einem Schöffengericht rechtfertigen.

Die Inszenierung wurde mit dem Publikumspreis »Aufführung des Jahres« (Spielzeit 2015/16) der TheaterGemeinde Berlin e.V. ausgezeichnet.

 
Im Anschluss an die Vorstellung findet im Foyer ein Publikumsgespräch mit Prof. Dr. Rupprecht Podszun und Hasko Weber statt. Moderation: Minister a.D. Christoph Matschie


Regie: Hasko Weber
Bühne: Thilo Reuther
Kostüme: Camilla Daemen
Video-/Soundart: Daniel Hengst
Dramaturgie: Ulrich Beck
 
mit
Almut Zilcher (Vorsitzende)
Timo Weisschnur (Angeklagter Lars Koch)
Aylin Esener (Verteidigerin Biegler)
Franziska Machens (Staatsanwältin Nelson)
Helmut Mooshammer (Zeuge Christian Lauterbach)
Lisa Hrdina (Zeugin Franziska Meiser)

Uraufführung am 3. Oktober 2015 am Deutschen Theater Berlin