22 | 11 | 17

Spielplan

E-Werk Maschinensaal
Premiere
08 | 02 | 18
Alter
ab 16 Jahren

Termine

08 | 02 | 18 // 20.00 Uhr Karten
20 | 02 | 18 // 20.00 Uhr Karten
16 | 03 | 18 // 20.00 Uhr Karten
25 | 03 | 18 // 20.00 Uhr Karten
07 | 04 | 18 // 20.00 Uhr Karten
16 | 05 | 18 // 20.00 Uhr
31 | 05 | 18 // 20.00 Uhr

Anfahrt

Uraufführung · Stückentwicklung von Jan Neumann und Ensemble

Dreimal die Welt  //

Koproduktion mit dem Staatstheater Mainz

Reisen vor 250 Jahren war nicht nur eine abenteuerliche, sondern auch kräfte­zehrende Angelegenheit, die oft genug mit Grenzerfahrungen verbunden war. Heute aber im Zeitalter des Massen­tourismus, der die verborgenen Winkel der Erde bequem und risikofrei zugänglich macht, braucht es den Bungee-Sprung von der Golden Gate Brücke, um den Adrenalinspiegel zu erhöhen.

Umso eindrücklicher ist darum die Lektüre des Reiseberichts jenes Mannes, der schon mit 17 Jahren eine Weltumsegelung hinter sich hatte. Georg Forster, Schriftsteller, Wissenschaftler und während einer Phase seines Lebens Revolutionär, steht im Zentrum dieser Stückentwicklung. Hochgeschätzt als Literat z.B. vom Weimarer Dichterfürsten, gehasst von den meisten deutschen Intellektuellen für seinen Versuch, als Funktionär der Mainzer Republik die große französische Revolution auch auf deutschem Boden zu verankern, gehört Forster zu den interessantesten und umstrittensten Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts. Mainz, damals Ort tiefgreifender politischer Umwälzungen, und das klassische Weimar, das seinen Ruf als Kunsttempel pflegte, sind auf unterschiedliche Art mit seiner Biografie verknüpft. Diesen Verbindungen nachzugehen und sich dabei dem Thema ›Reise‹ damals wie heute zu widmen, haben sich Regisseur und Autor Jan Neumann und Ensemblemitglieder des DNT und des Staatstheaters Mainz gemeinsam vorgenommen. Eine Forschungsreise also, die in Weimar und in Mainz Premiere haben wird.

 

Premiere im Staatstheater Mainz am 17. Februar 2018 im Kleinen Haus

Jan Neumann (Regie)
Matthias Werner (Bühne)
Cary Gayler (Kostüme)
Johannes Winde (Musik)
Beate Seidel / Jörg Vorhaben (Dramaturgie)