23 | 10 | 17

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Werke von Edvard Grieg

4. Sinfoniekonzert 2013/14 //

Peer Gynt ist eine Art nordischer Faust. Voller Unruhe, verwirrt von überschäumender Fantasie und dämonischen Trieben, jagt er einem Ideal nach, übersieht dabei das nahe Glück und vertut sein Leben.

Lange Dunkelheit, Kälte und Sturm in einer wilden, unwegsamen Landschaft, unterbrochen von kurzen, hoffnungsvollen Sommern – das ist Norwegen. 

Das ist Peer Gynt. Die nordische Seelenmystik, die Uferlosigkeit der Lebensführung, das Schicksalsschwere und die Hassliebe zu den Naturgewalten haben der Dramatiker Henrik Ibsen und der Komponist Edvard Grieg in ihrem »Peer Gynt« in künstlerischen Ausdruck übersetzt. Griegs Musik öffnet die düstere, ihm selbst zunächst ›unverdaulich‹ erscheinende Geschichte dem Betrachter; sie zeichnet mit feinen Linien ihre Charaktere.

Peer Gynt ist Thomas Thieme, dessen kraftvolle dramatische Gestaltung stets ein Ereignis für sich ist, hypnotisierend, fesselnd, den Betrachter unweigerlich in die Geschichte hineinziehend, balancierend am Rande des Abgrunds.

 

Martin Hoff (Dirigent)
Heike Porstein (Anitra / 1. Säterin)
Sayaka Shigeshima (3. Säterin)
Elisabeth Wimmer (Solveig / 2. Säterin)