20 | 10 | 17

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Werke von Erich Wolfgang Korngold, George Gershwin und Dmitri Schostakowitsch

9. Sinfoniekonzert 2016/17 //

Erich Wolfgang Korngold »Sursum corda« Sinfonische Ouvertüre op. 13
George Gershwin »Rhapsody in Blue« für Klavier und Orchester
Dmitri Schostakowitsch Suiten für Jazzorchester Nr. 1 und Nr. 2

Frank Strobel, seit Jahren umjubelter Dirigent unserer Stummfilmkonzerte, kommt in dieser Saison auch für ein Sinfoniekonzert nach Weimar, mit dessen Programm er gewitzt die Grenzen zwischen Stilen und Genres hinterfragt.

Korngold schrieb die Ouvertüre »Sursum corda« während seiner Wunderkindjahre in Wien, wo man ihn mit keinem Geringeren als Mozart verglich. Gershwins »­Rhapsody in Blue« ist der ›Klassiker‹ des sinfonischen Jazz und musikalischer Inbegriff des ›American way of life‹. Dem Sohn russisch-jüdischer Emigranten gelang damit 1924 der Durchbruch in der ›Ernsten ­Musik‹ – und das obwohl das swingende und mit ›blue notes‹ gespickte Werk für ein Jazzorchester entstand. Was demgegenüber Schostakowitsch als Jazz komponierte, ist überraschend anders, macht aber nicht weniger Laune. Mit dem Ziel, ›sowjetischen Jazz‹ auf professionellem Niveau zu etablieren, entstand eine hochvirtuose Varieté-Musik, die zwischen Walzer, Polka und Foxtrott die Lebenslust der Zwanziger reflektiert.

 

Frank Strobel (Dirigent)
Simon Trpceski (Klavier)