18 | 12 | 17

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Anschlag „Komm lieber MERZ und mache …“ //

»Neue (Kammer-)Musik«-Reihe mit Schlagwerk am Kirschberg

mit Werken von Andy Akhio, Gene Koshinski, André Jolivet u.a. sowie Texten von Kurt Schwitters

mit Sayaka Shigeshima (Mezzosopran), Nikolai Jaeger (Flöte), Christian Seidel (Fagott), Franziska Rau (Kontrabass), Wataru Yoshida (Klavier), Pedro Rosenthal Campuzano, Simon Lauer, Marc Perez und Timo Schmeichel (Schlagzeug)

Als Entdeckung präsentiert dieses Konzert Musik von Gene Koshinski und Andy Akiho, die beide konzertierende Percussionisten sind und sich als Komponisten nicht mit bloßem Virtuosentum an ihren eigenen Instrumenten zufrieden geben. Immer auf der Suche nach dem melodischen Moment in jedem Perkussionsinstrument setzen sie in ihren Werken zugleich Blas- und Streichinstrumente mit perkussivem Charakter ein. Die herkömmliche Einteilung in Rhythmus-, Harmonie- und Melodie-Instrumente wird dabei obsolet. In einer faszinierenden Klangsprache entsteht so eine pulsierende, kraftvolle Musik mit ganz eigenständigem Charakter.

Zudem erhalten die zahlreichen musikalischen Gäste im Konzert auch Gelegenheit, sich solistisch zu präsentieren. Stellvertretend sei hier auf das Flötenkonzert  Nr. 2 (Suite en Concert) von André Jolivet verwiesen, das – 1965 komponiert – bereits seit längerem fester Bestandteil der modernen Kammermusikliteratur ist. Eingerahmt von vier Schlagzeugern interpretiert Nikolai Jaeger, Soloflötist der Staatskapelle Weimar, den virtuosen und filigranen Flötenpart.

Gedichte aus der Feder des originellen Querdenkers und MERZ-Künstlers Kurt Schwitters, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 130. Mal jährt, runden das Programm ab.

 

 

Zur Reihe

In dieser außergewöhnlichen Kammermusikreihe präsentieren die Schlagwerker Timo Schmeichel und Simon Lauer im E-Werk die Musik und Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Ausgehend von verschiedenen künstlerischen Strömungen der Avantgarde stehen die Konzerte jeweils unter einer thematischen Überschrift, die von KünstlerInnen verschiedener Disziplinen aus dem jeweils eigenen Blickwinkel betrachtet werden. Das besondere ­Ambien­te des E-Werks mit seiner räumlichen Nähe zum Publikum und die Verschmelzung von Musik, Wort, Raum und Licht schaffen eine einzigartige Atmosphäre, in der bekannte und neue Werke der zeitgenössischen Tonkunst (wieder-)entdeckt und erlebt werden können.