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aktuell

Wednesday 18.10.2017
Kathrin Kondaurow wird Intendantin in Dresden

Kathrin Kondaurow, seit der Spielzeit 2011/12 Musiktheaterdramaturgin am DNT, soll ab der Spielzeit 2019/20 die Intendanz der Staatsoperette Dresden übernehmen.

»Ich freue mich sehr über diese Wahl und bin sicher, dass Kathrin Kondaurow diese Aufgabe beherzt und ideenreich in Angriff nehmen wird,« begrüßt DNT-Generalintendant Hasko Weber den Vorschlag der Findungskommission unter Leitung der Dresdner Bürgermeisterin für Kultur und Tourismus, Annekatrin Klepsch, dem der Dresdner Stadtrat noch zustimmen muss. »Ihre Erfahrungen als Dramaturgin und ihre Vernetzung im Bereich des Musiktheaters sprechen sehr dafür, dass sie als junge Intendantin spannende Akzente für die Arbeit der Staatsoperette Dresden setzen kann.«

Kathrin Kondaurow (34) studierte Jura, Musikwissenschaft, Kulturmanagement und französische Literaturwissenschaft in Berlin, Weimar und Jena. Seit 2006 ist sie als Produktionsleiterin, Projektmanagerin und Dramaturgin im Bereich Musiktheater tätig. Regelmäßig arbeitet sie dabei mit renommierten Regisseuren wie Stephan Märki, Andrea Moses, Karsten Wiegand, Hasko Weber, Eva-Maria Höckmayr, Vera Nemirova, Frank Hilbrich, Michael Talke, Nina Gühlstorff, Sabine Hartmannshenn und Anthony Pilavachi zusammen. Die Stückentwicklung »Die erleuchtete Fabrik« nach Luigi Nono in der Spielzeit 2012/13, die sie gemeinsam mit Regisseurin Julia Huebner konzipierte, wurde mit dem Götz-Friedrich-Preis ausgezeichnet.

 

Foto: Rebekka Mönch

Thursday 12.10.2017
Reformation geht weiter

Verbringen Sie mit uns eine Nacht zu 500 Jahren Reformation im DNT. Am Spätnachmittag des 30. Oktober öffnen wir unsere Türen für eine Nacht zu 500 Jahren Reformation. Im Zentrum der Veranstaltung mit Gesprächen, Theater, viel Musik und Tanz bis in den Jubiläumsfeiertag hinein steht die Beschäftigung mit der Frage, ob und wie wir gesellschaftliche Veränderung gestalten können und wollen. Der Eintritt ist frei!

Das Programm finden Sie hier

Monday 02.10.2017
Deutscher Dirigentenpreis 2017

Dominik Beykirch hat den mit 10.000 Euro dotierten 2. Preis beim »Deutschen Dirigentenpreis 2017« erhalten.

Mehr als 80 junge Dirigentinnen und Dirigenten aus aller Welt hatten sich um die Teilnahme an dem Wettbewerb beworben, den der Deutsche Musikrat in Partnerschaft mit der Kölner Philharmonie, der Oper Köln, dem Gürzenich-Orchester Köln und dem WDR Sinfonieorchester veranstaltet hat. 12 KandidatInnen aus acht Ländern stellten in der vergangenen Woche in der Kölner Philharmonie vor einer namhaft besetzten Jury ihr Können in den Gattungen Oper und Konzert unter Beweis. Die drei Finalisten des abschließenden Konzerts, dem auch zahlreiche IntendantInnen, OrchestermanagerInnen und KünstleragentInnen beigewohnt haben, erhalten neben den Preisgeldern diverse Konzertengagements bei verschiedenen Orchestern.

Gewinner des erstmals international ausgetragenen Wettbewerbs und damit des Preisgeldes in Höhe von 20.000 Euro ist der iranische Dirigent Hossein Pishkar. Der dritte Preis (5.000 Euro) ging an Anna Rakitina aus Russland.

Dominik Beykirch ist seit der Spielzeit 2015/16 am DNT Weimar als 2. Kapellmeister engagiert. Die nächsten Vorstellungen mit ihm am DNT Weimar sind:
 
Hoch die Freude, hoch die Lust! (12. und 28.10.2017)
Candide (15.10., 03./19.11., 10./26.12.2017 und 12.01.2018)
Dido und Aeneas (Premiere: 16.11.2017; 18./24.11. und 09./20.12.2017)

 

Foto: Matthias Eimer

Thursday 21.09.2017
Erfahrungsräume der Demokratie

Eine Gruppe von mehr als achtzig unterzeichnenden Intendantinnen und Intendanten verschiedenster deutschsprachiger Theater bekennt sich drei Tage vor der Bundestagswahl zu einem offen politischen und respektvollen Diskurs. Über eine Anzeige in der Wochenzeitung DIE ZEIT am 21. September 2017 betonen sie damit den gesellschaftlichen Stellenwert aller Theater und Orchester als Erfahrungsräume der Demokratie.

Es handelt sich um eine persönliche Initiative aller Unterzeichnenden, um inmitten anhaltender Debatten mit VertreterInnen rechtsorientierter und antidemokratischer Positionen ein klares Zeichen zu setzen.

 

Die Anzeige in DIE ZEIT (21.09.2017) zur Ansicht finden Sie hier

Monday 28.08.2017
Stipendien für junge Ensemblemitglieder

Auch in diesem Jahr haben wir wieder gemeinsam mit unseren Förderen und Freunden zwei junge Mitglieder unseres Ensembles für ihre künstlerischen Leistungen ausge­zeichnet:

Das mit 2.000 Euro dotierte Stipendium für junge SchauspielerInnen, das von dem langjährigen Freundeskreismitglied Wolfgang Kroh seit 2014 als Privatspende gestiftet wird, erhielt Nahuel Häfliger.

Für das Rudolf-Bräuer-Stipendium fiel die Wahl auf Alik Abdukayumov. Im ehrenden Angedenken an den einstigen DNT-Musikdirektor, der für das Weimarer Theater- und Musikleben prägend war und sich mit großem Engagement der Nachwuchs-Förderung gewidmet hat, fördert die Familie seit 2006 junge KünstlerInnen am Haus aus dem Bereich Musiktheater ebenfalls mit 2.000 Euro.