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Ensemble

Eva-Maria Höckmayr

Eva-Maria Höckmayr wurde 1979 in Würzburg geboren. Sie studierte Theaterwissenschaft, Neuere deutsche Literatur und Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie Sprech- und Musiktheaterregie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding München. Sie schloss 2006 mit einem Diplom ab. Sie war Regie-Stipendiatin der »Akademie Musiktheater heute« der Deutsche Bank Stiftung und Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands. Seit 2016 ist Eva-Maria Höckmayr Gastdozentin an der Bayerischen Theaterakademie August Everding im Studiengang Musiktheater.

2010 erhielt Eva-Maria Höckmayr den Götz-Friedrich-Preis und den NRW-Förderpreis für junge Künstlerinnen und Künstler für die Inszenierung von Debussys »Pelléas et Mélisande« am Theater Aachen sowie Nominierungen für die beste Regie und beste Produktion in der Fachzeitschrift »Opernwelt«. 2011 wurde die Regiearbeit von Verdis »Otello« am Theater Freiburg in den Zeitschriften »Opernwelt« und »Die Deutsche Bühne« mehrfach nominiert und sie erhielt Nennungen in der Kategorie »Beste Nachwuchskünstlerin«. 2013 wurde sie für ihre Inszenierung von Puccinis »Suor Angelica« an der Oper Köln in der Fachzeitschrift »Die Deutsche Bühne« nominiert, sowie 2014 in der »Opernwelt« für ihre Inszenierung von Frederick Delius’ »A Village Romeo and Juliet« an der Oper Frankfurt für die beste Regie und die beste Produktion.

In Schauspielinszenierungen interessiert sie die Integration von Gesangsstimmen und Instrumenten, dazu entwickelte sie mit der Dirigentin Barbara Rucha auch eigene, spartenübergreifende Produktionen wie »Kreutzersonate. Janáček, Beethoven, Tolstoi. Ein Musik-Theater« am Theater Freiburg, ausgezeichnet mit dem Förderpreis der Akademie Musiktheater heute, oder »Schwanengesänge. Variationen zu Leben und Tod«.

Zu ihren Operninszenierungen zählen zentrale Werke des Repertoires wie  »Der Freischütz« von Carl Maria von Weber am Staatstheater Darmstadt, Donizettis »Lucia di Lammermoor« an der Oper Köln, Mozarts »Die Entführung aus dem Serail« an der Oper Graz, Puccinis »Madama Butterfly« am Deutschen Nationaltheater in Weimar und »Tosca« am Staatstheater Darmstadt, »Pique Dame« von Tschaikowsky und Wagners »Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg« am Theater Freiburg, Verdis »La traviata« am Theater Heidelberg und »Les Troyens« von Berlioz an der Oper Frankfurt.

Mehrfach inszenierte sie barocke Opern, wie beispielsweise Scarlattis »Marco Attilio Regolo« im Schlosstheater Schwetzingen, Händels »Orlando« am Luzerner Theater oder sein Oratorium »The Triumph of Time and Truth« an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Unter dem Dirigat von René Jacobs inszenierte sie 2015 Telemanns »Emma und Eginhard« in der Staatsoper im Schiller Theater Berlin und erarbeitet nun mit „L’incoronazione di Poppea“ von Monteverdi ihre dritte Inszenierung an der Staatsoper Unter den Linden.

Die Inszenierung von „Un ballo in maschere“ ist nun ihre dritte Begegnung mit dem Schaffenswerk des Komponisten Verdi.

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