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Ensemble

Alexandre Castro-Balbi

Alexandre Castro-Balbi, geboren 1991 in Besançon (Frankreich), wuchs in einer musikalischen Familie lateinamerikanischen Ursprungs auf. Im Alter von sieben Jahren erhielt er seinen ersten Cellounterricht bei György Adam am Conservatoire de Besançon, wo er 2004 das Diplôme d'Études Musicales ablegte. Im folgenden Jahr setzte er sein Studium bei Marc Coppey am Conservatoire de Paris fort. Ab 2006 studierte er am Conservatoire Supérieur de Paris (CNSM) bei Philippe Muller. Nach einem Semester im Rahmen des ERASMUS-Austauschprogramms an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin bei Claudio Bohorquez ging er für ein weiteres Semester zu Clemens Hagen ans Mozarteum Salzburg. Von 2012 bis 2015 studierte Alexandre Casro-Balbi bei Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar. Zudem nahm er an zahlreichen Meisterkursen teil, u.a. bei Steven Isserlis, Laszlö Fenyö, Lluis Claret, Sadao Harada, Peter Bruns, Raphael Pidoux und Xavier Gagnepain.

Alexandre Castro-Balbi gewann mehrere internationale Preise, darunter den zweiten Preis und den Sonderpreis beim »Carlos Prieto Wettbewerb« in Morelia (Mexiko) und den zweiten Preis beim »Prince of Asturias Villa de Llanes Wettbewerb« in Spanien. Beim Schubert-Wettbewerb in Graz (Österreich) wurde ihm mit seinem Klaviertrio »Suyana« der zweite Preis (als einziger Preis) und der Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werks verliehen. Als 19jähriger war er 2010 Halbfinalist des ARD-Musikwettbewerbs in München. Alexandre Castro-Balbi ist Stipendiat der YamahaEurope Foundation, der Villecroze Foundation und der Stiftung für junge Musiker in Besançon.

Er spielte auf zahlreichen Festivals wie dem »Festival internacional de cello«, Lima (Peru), dem »Festival Prince of Asturias« (Spain), dem Festival »Music in the Mountains of Colorado« (USA), dem »Festival international de musique de Besançon«, bei Villa Musica sowie beim SWR. Als Solist konzertierte er mit den Jenaer Philharmonikern,  den Brandenburger Symphonikern, dem Münchener Kammerorchester, dem Orchestre du Conservatoire National Supérieur de Paris, dem Budapester Kammerorchester, dem Landesjugendorchester Peru, dem Sinfonieorchester Panama und dem Philharmonischen Orchester Besançon. Er spielte unter namhaften Dirigenten, wie Seiji Ozawa, Myung-Whun Chung, Peter Csaba und Zsolt Nagy in Sälen wie der Berliner Philharmonie, der Salle Pleyel, im Theatre des Champs Elysées, in der Victoria Hall Genf, im Teatro Nacional Madrid, in der Münchener Philharmonie, im Musikverein Graz und im Solitär Salzburg.

Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Markus Groh, Natasha Prischipenko, Christophe Giovaninetti, Svetlin Roussev, Diana Ligeti, Mayu Kishima, Marc Bouchkov, Marie Chilemme, Adrien Boisseau, Regis Vincent, Lena Semenova, Guillaume Chilemme, David Castro-Balbi und Thibaud Epp.

Seit Juni 2015 ist Alexandre Castro-Balbi Solocellist der Staatskapelle Weimar.

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