22 | 02 | 18

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Per Leo, Maximilian Steinbeis und Daniel-Pascal Zorn

Mit Rechten reden. Ein Leitfaden //

Demokratie ist kein Salon. Die Republik lebt vom Streit, von Rede und Gegenrede, nicht nur von Bekenntnissen und moralischer Zensur. Mit Rechten reden heißt nicht nur, mit Rechthabern streiten. Sondern auch mit Gegnern, die Rechte haben. Und mit Linken. Dieser Leitfaden will zeigen, dass es in der Auseinandersetzung mit »Rechtspopulismus« und »Neuen Rechten« um mehr geht als die Macht des besseren Arguments. Es geht vor allem um die Kunst, weniger schlecht zu streiten. Leo, Steinbeis und Zorn sagen nicht, wie man mit Rechten reden muss. Sie führen vor, warum, wie und worüber sie selbst mit Rechten reden Und sie denken über das Reden mit Rechten nach. Mal analytisch, mal literarisch. Hier polemisch, dort selbstironisch.

Wie die Auseinandersetzungen um neurechte Verlage auf der Frankfurter Buchmesse gezeigt hat, droht der demokratische Protest immer wieder zu einem Teil der Selbstinszenierung der anderen Seite zu werden. Wie kann aber eine Diskursstrategie aussehen, die die Demokratie und nicht ihre Gegner stärkt? Darüber wollen wir nach der Buchvorstellung in einem Podiumsgespräch mit David Begrich (Miteinander e.V.) diskutieren.

Moderation: Peter Reif-Spirek (Landeszentrale für politische Bildung Thüringen), Julie Paucker (Dramaturgin DNT)

 

Der Eintritt ist frei.

 

Pressestimme zum Buch:

»Der analytische Gewinn des Buches liegt dabei vor allem im überzeugenden Nachweis darüber, wie sich die rechte Rhetorik erfolgreich aus der eigenen Verantwortung stiehlt. … Man muss den Optimismus der drei Autoren nicht teilen, um ihre Einladung an alle Rechten und Nichtrechten zu einem anderen Sprachspiel, einem konstruktiven Dialog nachdrücklich zu begrüßen. It’s on!«
(Deutschlandfunk Kultur, 16.10.2017, Simone Rosa Miller)