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Regie

Karsten Wiegand

Operndirektor / Regie
Vita Inszenierungen
Karsten Wiegand, geboren 1972 in München, studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Betriebswirtschaftslehre in München und Berlin. 1994 begann er seine Arbeit am Theater und hat seitdem sowohl als Schauspiel- als auch als Opernregisseur eine Reihe viel beachteter Inszenierungen herausgebracht. Zusammen mit Julia von Sell erhielt er 2001 den Bayerischen Theaterpreis für die Faust-Inszenierung am Deutschen Nationaltheater Weimar, seine Produktion Kampf des Negers und der Hunde vom Theater Landshut wurde 2004 zu den Bayerischen Theatertagen eingeladen, seine Inszenierung der Jungfrau von Orléans in Aachen eröffnete das Theatertreffen Nordrhein-Westfalen 2006. In Stuttgart inszenierte er zweimal am Schauspiel des Staatstheaters: Verbrechen und Strafe nach Dostojewski und Das Maß der Dinge von Neil LaBute. Sein Debüt als Opernregisseur gab Karsten Wiegand 2004 mit Glucks Orfeo ed Euridice an der Staatsoper Krakau, 2005 folgte Donizettis Lucia di Lammermoor in Passau und Rossinis Otello am DNT Weimar. Außerdem inszenierte er Verdis Rigoletto in Hannover und 2006 Donizettis Maria Stuarda an der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Es folgten 2007 Bruno Madernas Hyperion an der Staatsoper Stuttgart, Nabucco am Theater Bremen und Luisa Miller am DNT Weimar. Seit der Spielzeit 2008/09 ist Karsten Wiegand Operndirektor des Deutschen Nationaltheaters Weimar, wo in seiner  Regie 2008 Pnima… ins Innere und 2009 Don Giovanni auf die Bühne kamen. Zudem inszenierte er Verdis Aida an der Staatsoper Stuttgart und den Faust von Gounod an der Staatsoper Unter den Linden. In der Spielzeit 2009/10 realisiert er am Konzerthaus Berlin eine konzertante Aufführung mit Szenen aus Ernst Kreneks Orpheus et Euridice unter der Leitung von Lothar Zagrosek. Am DNT Weimar wird er Verdis Rigoletto auf die Bühne bringen.
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