Bernd Lange wurde 1951 in Kirchhain geboren. Nach verschiedenen beruflichen Versuchen auf den Gebieten der Kybernetik und Psychologie studierte er von 1975 bis 1978 an der Staatlichen Schauspielschule in Berlin. Er war Teilnehmer an Gisela-May-Seminaren, absolvierte eine ergänzende Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar und ist seit 1978 am DNT engagiert. Aus der Vielzahl seiner Rollen sollen nur einige genannt werden: Orest aus Goethes Iphigenie auf Tauris, Melchthal aus Wilhelm Tell, Hagen aus Volker Brauns Nibelungen, Truffaldino aus Diener zweier Herren von Goldoni, Peachum aus der Dreigroschenoper, Malvolio aus Was ihr wollt, Schlomo Herzl aus Mein Kampf von Tabori, Miller aus Kabale und Liebe, John aus Hauptmanns Die Ratten und David aus Sommersalon von Colline Serreau. Kontinuierlich entwickelte er außerdem eigene literarisch-musikalische Programme mit wechselnden Musikerformationen, z.B. zu Wolfgang Borchert: Gespräch über den Dächern und J.G. Herder: Stimmen der Völker in Liedern (beides in Zusammenarbeit mit der Gruppe BAYON ); zu Friedrich Dürrenmatt: Der Tunnel, Alexander Puschkin: Im Blute brennt der Wünsche Feuer und Anton Tschechow: Der Schaden des Tabaks. Die jüngsten Produktionen dieser Art sind der Balladen-Abend Rhythm & Schiller, Schillers Der Verbrecher aus verlorener Ehre – eine wahre Geschichte und das Bauhausprogramm …denn nur die Lumpen sind bescheiden, welche momentan am DNT gezeigt werden. In dieser Spielzeit ist Bernd Lange u.a. in Goethes Faust. Der Tragödie erster Teil und als Gerichtsrat Walter in Kleists Der Zerbrochne Krug auf der Bühne zu sehen.
www.berndlange.com
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