21 | 08 | 19

Ensemble

Vadym Kholodenko

Klavier

Vadym Kholodenkos rasant wachsender internationaler Ruf als einer der dynamischsten und technisch versiertesten Vertreter einer neuen Pianisten-Generation wurde zuletzt unter anderem durch den »Philadelphia Enquirer« bestätigt, der seinen Tschaikowsky als erfüllt von »fesselnden melodischen Schattierungen und glitzerndem Passagenwerk« beschrieb.
Seit dem Gewinn der Goldmedaille bei der Van Cliburn International Piano Competition hat Kholodenkos internationale Karriere in ganz Europa, Asien und Nordamerika Fahrt aufgenommen, und seine Auftritte ernten regelmäßig begeisterte Kritiken. Zuvor hatte er bereits den 1. Preis des Schubert Wettbewerbs in Dortmund (2011), den 1. Preis der Sendai Piano Competition in Japan sowie den Grand Prix der Maria Callas Competition in Athen gewonnen.

In Folge der Cliburn Competition wurde Kholodenko zum ersten »Artist in Partnership« des Fort Worth Symphony Orchestra ernannt – eine dreijährige Zusammenarbeit, die Aufführungen sämtlicher Prokofjew-Klavierkonzerte und deren Einspielung für Harmonia Mundi sowie mehrere Kammermusik-Projekte und Gastkonzerte auf internationalen Bühnen beinhaltete. Für Kholodenko bedeutet eine intensive und partnerschaftliche Zusammenarbeit dieser Art einen wesentlichen zusätzlichen Input und Energieschub für das eigene Musizieren. Als bekennender Kammermusiker hat er u.a. mit Vadim Repin, Alena Baeva und Alexander Buzlov zusammengearbeitet.

Kholodenko hat mit hochrangigen Dirigenten wie Valery Gergiev, Leonard Slatkin, Vladimir Fedoseyev, Kirill Karabits, Miguel Harth-Bedoya, Yuri Bashmet, Vladimir Spivakov und Kazuki Yamada konzertiert. In Nordamerika war er als Solist zu Gast beim Philadelphia Orchestra, Atlanta Symphony, Indianapolis Symphony, Rochester Philharmonic und San Diego Symphony Orchestra und spielte Recitals im ganzen Land, nicht zuletzt auch in Boston und beim Aspen Music Festival. In Europa arbeitete er u.a. mit dem Royal Philharmonic Orchestra, BBC Scottish Symphony Orchestra, Orchestre Philharmonique de Luxembourg, Orquestra Sinfónica Do Porto Casa Da Música, Malmö Symphony Orchestra, dem Norwegischen Rundfunkorchester, Sinfonieorchester Prag, RTVE Symphony Orchestra Madrid und dem Orquesta Nacional de España zusammen und spielte Recitals in St. Lukes in London, bei Radio France in Paris, an der Liszt Academie Budapest, in Luzern, am Moskauer Konservatorium und bei den Festspielen in Schwetzigen. Zahlreiche Auftritte hatte er in Japan, u.a. mit dem Tokyo Metropolitan Symphony sowie im Rahmen wiederkehrender Recital-Zyklen. 2013 war er »Artist in Residence« am Mariinsky Konzertsaal und wurde von Valery Gergiev zum »Künstler des Monats« ernannt. Gergiev hat ihn seither zu weiteren Konzerten nach Paris, Luxemburg und Moskau eingeladen.

Höhepunkte in Kholodenkos Konzertsaison 2017/18 waren Auftritte mit dem Orchestre National Bordeaux Aquitane unter Paul Daniel, beim Barcelona Symphony Orchestra und die USA-Tournee mit der Staatskapelle Weimar unter Kirill Karabits sowie ein Auftritt als Solist sowie ein Recital beim Festival de Mayo in Mexiko. Seine Debüts in der Wigmore Hall und in der Pariser Salle Gaveau folgten in der zweiten Jahreshälfte 2018.

Kholodenkos CD-Einspielungen für Harmonia Mundi beinhalten das Grieg-Klavierkonzert und das 2. Saint-Saens-Konzert mit dem Norwegischen Rundfunkorchester unter Harth-Bedoya (2015), die mit dem »Editor’s Choice« im Gramophone ausgezeichnet und als „wahrhaft herausragende Aufnahme“ beschrieben wurde. Zuletzt erschien beim selben Label seine Einspielung der Prokofjew Klavierkonzerte Nr. 2 und 5, die Gramophone für seine »unverblümten, geschmeidigen und männlich starken« Interpretationen lobt. Eine weitere CD mit Prokofjew-Konzerten sowie Solowerke von Scriabin sind in Vorbereitung.

Vadym Kholodenko wurde 1986 in Kiew (Ukraine) geboren. Im Alter von 13 Jahren gab er seine ersten Konzerte in den USA, in China, Ungarn und Kroatien. 2004 wurde er mit dem nationalen russischen Preis »Triumph« ausgezeichnet. Ab 2005 studierte er am Staatlichen Konservatorium in Moskau bei Prof. Vera Gornostaeva.

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