25 | 06 | 18

Ensemble

Charles Castronovo


International als einer der besten lyrischen Tenöre seiner Generation gefeiert, hat Charles Castronovo an den bedeutendsten Opernhäusern weltweit gesungen, darunter das Royal Opera House Covent Garden, Paris Opera, Metropolitan Opera, Staatsoper Berlin, Staatsoper Wien, Teatro Real in Madrid, Theatre Royale de la Monnaie in Brüssel, Bayerische Staatsoper München, Gran Teatre del Liceu in Barcelona, San Francisco Opera und Chicago Lyric Opera.

In der Saison 2017/18 war er u.a. an der Deutschen Oper Berlin mit seinem Debüt als Don José (»Carmen«) sowie in derselben Partie auch Théâtre du Capitole in Toulouse zu erleben. Er sang Alfredo (»La Traviata«) an der Pariser Oper und an der Bayerischen Staatsoper, Tamino (»Zauberflöte«) an der Metropolitan Opera, Edgardo (»Lucia di Lammermoor«) in Covent Garden und Rodolfo (»La Bohème«) mit dem Singapore Symphony.

Seine Engagements der vorangehenden Saison umfassten die Titelpartie in Gounods »Faust« am Opernhaus Zürich, Alfredo an der Wiener Staatsoper, »La Damnation de Faust« an der Staatsoper Berlin, Rodolfo an der Ungarischen Staatsoper, Lenski (»Eugen Onegin«) an der Lyric Opera of Chicago sowie diverse Partien an der Bayerischen Staatsoper, darunter Alfredo, Edgardo und die Titelrolle in »Roberto Devereux«.
Regelmäßige Auftritte an bedeutenden Häusern wie Covent Garden (Edgardo, Alfredo, Rodolfo, Tamino, Ferrando und Ruggero in »La Rondine« an der Seite von Angela Gheorghiu), am Gran Teatre del Liceu in Barcelona (Alfredo), an der Deutschen Oper Berlin (»La Rondine«), an der Berliner Staatsoper (Alfredo), am Teatro Real in Madrid (»Roméo et Juliette«, Nerone in Monteverdis »L’Incoronazione di Poppea«), an der Wiener Staatsoper (Lenski, Nemorino, Alfredo), an der Bayerischen Staatsoper (Tamino, Nemorino, Don Ottavio, Alfredo, Gennario in Donizettis »Lucrezia Borgia«), am Théâtre du Capitole in Toulouse (Des Grieux in »Manon« an der Seite von Natalie Dessay), an der Pariser Oper (Tebaldo in Bellinis »I Capuleti e Montecchi«, Tom Rakewell in »Rake’s Progress«), am Festspielhaus Baden-Baden (Gounod-Faust), an der MET in New York (Don Ottavio), bei den Salzburger Opernfestspielen und in der Berliner Philharmonie (Berlioz-Faust unter Sir Simon Rattle) prägten auch die vorangehenden Spielzeiten.
Hinzu kommen konzertante Aufführungen wie die der Gounod-Oper »Cinq Mars« in Wien und Versailles, Verdis Requiem unter Christian Thielemann an der Semperoper Dresden, Berlioz‘ »Damnation de Faust« in Valencia und beim Verbier Festival sowie »Les Pecheurs de Perles« im Concertgebeouw Amsterdam.

In New York geboren, aufgewachsen in Kalifornien, begann Charles Castronovo  seine Karriere im Festengagement an der Los Angeles Opera. Er war Stipendiat des Metropolitan Opera’s Lindemann Young Artists Development Programm und absolvierte sein MET-Debüt 1999 als Beppe in »Pagliacci«. Zahlreiche Rollen- und Hausdebüts folgten; in Europa stand er erstmals 2000 beim Savonlinna Festival auf der Bühne.

Castronovo war als Sänger an zahlreichen Wiederentdeckungen beteiligt, etwa in der Rolle des Mylio in Lalos »Le roi d’Ys« in Toulouse, als Vincent in »Mireille« (Paris) und in Massenets »Therese« (Montpellier). Mercandantes »Virginia« sang er in einer CD-Produktion für Opera Rara. Als Konzertsolist kann Castronovo auf Auftritte u.a. mit dem Chicago Symphony Orchestra und dem New York Philharmonic verweisen; darüber hinaus sang er in China, Japan, Russland, Schweden und Dänemark.

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