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Ensemble

Johanni van Oostrum

Sopran

Die Sopranistin Johanni van Oostrum wurde in Südafrika geboren und studierte an der Universität von Pretoria. Ein weiterführendes Studium absolvierte sie bei Kammersängerin Mimi Coertse, an das sich eine Mitgliedschaft im »Black Tie« Opernstudio anschloss.

Johanni van Oostrum arbeitete mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Stefan Soltesz, Ivor Bolton, Massimo Zanetti, Jacques Lacombe, Henrik Nánási, Konrad Junghänel, Mirga Gražinytė-Tyla, Dirk Kaftan, Stefan Solyom, Kirill Karabits, Gianluca Marciano, Nicholas Milton, Kristiina Poska, Ed Spanjaard, Vello Pähn, Alexander Rumpf, Jan Stulen, Jan Willem de Vriend und Regisseuren wie Harry Kupfer, Barrie Kosky, Tobias Kratzer, Florentine Klepper, Vera Nemirova, Stephen Lawless und Jürgen Weber zusammen.

Gastengagements führten sie an das Bolschoi-Theater Moskau (Feldmarschallin »Der Rosenkavalier«), die Bayerische Staatsoper München (La Contessa »Le nozze di Figaro«), die Nationale Oper Amsterdam (Feldmarschallin »Der Rosenkavalier«), das Hessische Staatstheater Wiesbaden (La Contessa »Le nozze di Figaro«, Elsa »Lohengrin«), die Komische Oper Berlin (Feldmarschallin »Der Rosenkavalier«, Micaela »Carmen«, Erste Dame »Die Zauberflöte«, Antonia »Hoffmanns Erzählungen«), das Deutsche Nationaltheater Weimar (Elsa »Lohengrin«, Feldmarschallin »Der Rosenkavalier«, Mimì »La Bohème«), die Oper Graz (Grete »Der ferne Klang«), an das Theater Heidelberg (Senta »Der fliegende Holländer«) an das Theater Bonn (Judith Holofernes, Senta »Der fliegende Holländer«), das Concertgebouw Amsterdam (La Contessa »Le nozze di Figaro«), sowie an die Opernhäuser von Tallin (Feldmarschallin »Der Rosenkavalier«), Brünn (Titelpartie in »Katja Kabanová«), Enschede (La Contessa »Le nozze di Figaro«), und Maastricht (La Contessa »Le nozze di Figaro«, Feldmarschallin »Der Rosenkavalier«, Titelpartie in »Katja Kabanová«).

In der Spielzeit 2016/17 gibt Johanni van Oostrum an der Komischen Oper ihr Rollendebüt als Eva in Wagners »Meistersinger von Nürnberg«. Sie singt erneut die Gräfin (»Hochzeit des Figaro«) an der Bayerischen Staatsoper und am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, wo sie auch in der Partie der Ellen Orford in einer Neuproduktion von »Peter Grimes« debütiert. Außerdem wird die Sopranistin bei den Münchner Opernfestspielen als 1. Dame in Mozarts »Zauberflöte« zu erleben sein und ans Bolschoi Theater als Marschallin (»Rosenkavalier«) zurückkehren.

Als Konzertsängerin tritt Johanni van Oostrum regelmäßig in Beethovens 9. Sinfonie, Bachs Johannes- und Matthäuspassion, Brahms‘ »Ein deutsches Requiem«, Pergolesis »Stabat Mater«, den Requien von Mozart und Verdi, Haydns »Schöpfung«, Händels »Messias« und Mendelssohn Bartholdys »Elias« in Erscheinung. Sie sang 2013 Orchesterlieder von Richard Strauss in einem Festkonzert der Staatskapelle Weimar anlässlich des 150. Geburtstages des Komponisten. Zu ihrem Repertoire gehören auch dessen »Vier letzte Lieder«, die sie beim Al Bustan Festival sowie in Bayreuth gesungen hat.

Johanni van Oostrum ist Preisträgerin von Gesangswettbewerben wie dem Erna-Spoorenberg-Wettbewerb, Dutch Vocal Competition (Erna Spoorenberg Concours) und Ruth Lopin Nash Award (Oratorio Society of New York).

www.johannivanoostrum.com

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