19 | 11 | 18

Ensemble

Nadine Weissmann

Mezzosopran

Die Berliner Mezzosopranistin Nadine Weissmann studierte an der Royal Academy of Music in London und an der Indiana University, Bloomington. International bekannt wurde sie als Erda in »Der Ring des Nibelungen« in der Petrenko/Castorf Produktion bei den Bayreuther Festspielen, die sie im Sommer 2017 zum fünften Mal sang.

Festengagements führten Nadine Weissmann an das Theater Osnabrück und an das Deutsche Nationaltheater Weimar, wo sie als Carmen und in »Der Ring des Nibelungen« große Erfolge feiern konnte. Ihr breites Repertoire umfasst zudem Partien wie Baba the Turk (»The Rake's Progress«), Mrs. Quickly (»Falstaff«), Herodias (»Salome«), Laura (»La Gioconda«), Begbick (»Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny«), Maddalena (»Rigoletto«), Ježibaba (»Rusalka«), Dritte Dame (»Die Zauberflöte«), Schwertleite, Flosshilde, Waltraute (»Der Ring des Nibelungen«), Florence Pike (»Albert Herring«), Old Lady (»Candide«) und Gräfin Helfenstein (»Mathis der Maler«).

Im Konzertfach war sie mit Beethovens 9. Sinfonie und »Missa solemnis«, Mahlers 2. und 8. Sinfonie, Brahms' »Alt-Rhapsodie«, Bernsteins »Jeremiah«-Sinfonie, Mendelssohns »Elias«, Bachs »Johannespassion«, Verdis »Requiem«, Wagners »Wesendonck-Liedern und Berlioz’ »Les nuits d’été« zu hören sowie mit Uraufführungen von Liederzyklen für Orchester und Kammerensembles.
Gastengagements führten sie u.a. zu den Berliner Philharmonikern, zum DSO Berlin, Concertgebouw Orchester, Staatskapelle Weimar sowie nach Barcelona, Paris, Madrid, München, Frankfurt, Monte-Carlo, Edinburgh, Glyndebourne, Valencia, Marseille, Lissabon, Dresden, Helsinki, Bordeaux und Bilbao. Sie ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe  wie Rheinsberg, Francisco-Viñas Barcelona und des Wagnerwettbewerb Seattle.

In der Saison 2017/18 gab Nadine Weissmann u.a. ihre Rollendebüts als Geneviève in »Pelléas et Melisande« an der Komischen Oper Berlin und als Ulrica in »Un ballo in maschera« am DNT Weimar. In einer konzertanten Aufführung von Hector Berlioz‘ »Samson et Dalila« sang sie im 10. Sinfoniekonzert der Staatskapelle Weimar zudem die weibliche Titelrolle. An der Seite von Bryn Terfel stand sie an der Pariser Bastille als Quickly im »Falstaff« auf der Bühne. Zudem war sie als Dritte Dame in Paris und Japan im Rahmen von Gastspielen mit der »Zauberflöte« der Komischen Oper Berlin zu erleben sowie mit Verdis »Requiem« in Erfurt und Weimar.

Diese Spielzeit singt sie Mahlers 2. Sinfonie mit dem Bournemouth Symphony Orchestra unter Kirill Karabits und in Düsseldorf unter Adam Fischer, debütiert in Seoul (Südkorea) als Erda in Achim Freyer’s »Rheingold«, geht mit der Komischen Oper Berlin auf »Zauberflöten«-Tournee nach Australien und Neuseeland und wird im Sommer 2019 bei den Salzburger Festspielen in einer Neuproduktion von »Orphée aux enfers« zu erleben sein.

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