20 | 08 | 18

Ensemble

Nadine Weissmann

Mezzosopran


Die Berliner Mezzosopranistin studierte an der Royal Academy of Music in London und an der Indiana University, Bloomington. International bekannt wurde sie als Erda in »Der Ring des Nibelungen« in der Petrenko/Castorf Produktion bei den Bayreuther Festspielen, die sie 2013-2017 sang.

Festengagements führten Nadine Weissmann an das Theater Osnabrück und an das DNT Weimar, wo sie als Carmen und in »Der Ring des Nibelungen« große Erfolge feiern konnte. Als regelmäßiger Gast der Komischen Oper Berlin war sie als Dritte Dame (»Die Zauberflöte«), Ježibaba (»Rusalka«) und in Reimanns »Medea« als Gora zu erleben.
Ihr breites Repertoire umfasst zudem Partien wie Baba the Turk (»The Rake's Progress«), Herodias («Salome“), Laura (»La Gioconda«), Begbick (»Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny«), Maddalena (»Rigoletto«), Schwertleite, Flosshilde, Waltraute (»Der Ring des Nibelungen«), Florence Pike (»Albert Herring«), Old Lady (»Candide«) und Gräfin Helfenstein (»Mathis der Maler«). Im Konzertfach war sie mit Beethovens 9. Sinfonie und »Missa solemnis«, Mahlers 2. und 8. Sinfonie, Brahms' »Alt-Rhapsodie«, Bernsteins »Jeremiah«-Sinfonie, Mendelssohns »Elias«, Bachs »Johannespassion«, Verdis »Requiem«, Wagners »Wesendonck-Lieder« und Berlioz’ »Les nuits d’été« zu hören, sowie mit Uraufführungen von Liederzyklen für Orchester und Kammerensembles. Gastengagements führten sie u.a. zu den Berliner Philharmonikern, dem DSO Berlin, dem Concertgebouw Orchester, der Staatskapelle Weimar sowie nach Barcelona, Paris, Madrid, München, Frankfurt, Monte-Carlo, Edinburgh, Glyndebourne, Valencia, Marseille, Lissabon, Dresden, Helsinki, Bordeaux, Bilbao. Sie ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe (Rheinsberg, Francisco-Viñas Barcelona, Wagnerwettbewerb Seattle).

In der aktuellen Spielzeit war Nadine Weismann als Geneviève in »Pelléas et Melisande« an der Komischen Oper Berlin, als Schwertleite (»Die Walküre«) in der Berliner Philharmonie, als Mrs.Quickly an der Seite von Bryn Terfel im »Falstaff« an der Pariser Bastille, auf Tournee mit der Komischen Oper Berlin als Dritte Dame in der »Zauberflöte« an der Opéra Comique in Paris sowie in Japan; Konzerte gab sie in der Victoria Hall in Genf sowie mit dem Verdi Requiem in Erfurt und Weimar.

Am DNT und mit der Staatskapelle Weimar gibt sie im Juni ihre Rollendebüts als Ulrica (»Un ballo in maschera«) und Dalila (»Samson et Dalila«). Künftige Projekte sind u.a. Mahlers 2. Sinfonie in Bournemouth und Düsseldorf, Achim Freyer’s „Rheingold“ in Seoul, eine Tournee nach Australien/Neuseeland sowie ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen.

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