21 | 09 | 18

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Werke von Franz Liszt

1. Sinfoniekonzert //

Franz Liszt: Huldigungsmarsch S. 228. Seiner Königlichen Hoheit,
                     dem Großherzog zu Sachsen-Weimar, Carl Alexander
Franz Liszt: »Sardanapalo«. Opernfragment, Uraufführung des 1. Akts
                      Bearbeitung und Orchestrierung: David Trippett
                      Nach Skizzen Franz Liszts aus den Jahren 1846 bis 1860 (Weimarer Skizzenbuch)
Franz Liszt: »Eine Sinfonie nach Dantes Divina Commedia« S 109

Nachdem Franz Liszt sich 1848 in Weimar niedergelassen hatte, widmete er sich verstärkt der praktischen Umsetzung seines ästhetischen Ziels, Musik und Dichtung zu einer Einheit zu verschmelzen. Die »Dante-Sinfonie« ist einer der Gipfelpunkte dieser Bestrebungen: ein Werk, dem es gelingt, »die Seele des Dante'schen Gedichts in Töne zu fassen«, in Musik, die den Hörer unmittelbar hineinstürzen lässt in das Chaos der Unterwelt. Noch kurz zuvor allerdings hatte Liszt eine ganz weltliche Geschichte gefesselt: Lord Byrons Tragödie »Sardanapalo«, die er als Oper im besten italienischen Stil zu verarbeiten gedachte. Doch dann stockte das Vorhaben und blieb im ersten der geplanten drei Akte stecken. Seit über hundert Jahren hat das unvollendete, schwer entzifferbare Manuskript weitgehend vergessen im Liszt-Nachlass im Weimarer Goethe- und Schiller-Archiv geschlummert. Zum Leben erweckt wurde die Musik von David Trippett von der Universität Cambridge, der unter Berücksichtigung von Liszts eigenen Anweisungen das Werk rekonstruierte und orchestrierte, so dass es nun erstmals hörbar gemacht werden kann. Zur Eröffnung der Konzertsaison heben wir nun Liszts Opernfragment aus der Taufe.

Mit den Damen des Opernchores des DNT
und dem Knabenchor der Jenaer Philharmonie