27 Ι 02 Ι 19

Liebe Leserinnen und Leser,

 

auch an dieser Stelle wollen wir noch mal auf folgende Initiative hinweisen, die uns sehr am Herzen liegt: Mit einer »Thüringer Erklärung der Vielen« haben sich am 1. Februar 2019 – kurz vor der Premiere von »Wilhelm Tell« im Rahmen der »Woche der Demokratie« – Thüringer Theater und Orchester sowie weitere Kunst- und Kulturinstitutionen, Vereine und Organisationen im Freistaat Thüringen der Kampagne des Vereins »Die Vielen« angeschlossen. Seither sind noch zahlreiche weitere Unterzeichner hinzugekommen. Die Aktiven der Thüringer Kulturlandschaft beziehen damit klar Position für eine weltoffene, vielfältige und solidarische Gesellschaft, für deren freiheitliche und demokratische Entwicklung sie sich mit ihrer Arbeit aktiv und nachhaltig einsetzen.

 

Die Kampagne »ERKLÄRUNG DER VIELEN« des Vereins Die Vielen e.V. versteht sich als Anstoß einer Debatte zur Freiheit der Kunst und zur Fortentwicklung der offenen Gesellschaft sowie als Antwort auf gezielte Angriffe gegen die Kunst- und Kulturlandschaft durch rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien und Gruppierungen. Die regionalen Initiativen engagieren sich aktiv mit gemeinsamen Aktionen, Veranstaltungen und Diskussionen. Und hierzu zählen natürlich auch wir.

 

Ihr DNT

Highlight

Samstag

09 | 03 | 19

PREMIERE

19.30 Uhr // Großes Haus // Musiktheater

TOSCA //

Giacomo Puccini

Die Sängerin Floria Tosca ist mit dem Künstler Mario Cavaradossi liiert. Als dieser in der Kirche an einer Auftragsmalerei arbeitet, trifft er auf den politisch Verfolgten Angelotti, der aus der Haft entflohen ist und in der Familienkapelle Schutz sucht. Cavaradossi bietet dem ehemaligen Konsul Angelotti seine Hilfe an und versteckt ihn in seiner Villa. Dadurch gerät auch Tosca ins Visier des sadistischen Scarpia. Als Vertreter des Kirchenstaats ermittelt er im Fall Angelotti, hat aber nicht nur dessen Verhaftung im Sinn, sondern verfolgt gleichzeitig eigene Gewaltfantasien. Durch die Folter Cavaradossis versucht er nicht nur ein Geständnis, sondern auch Tosca zum Sex zu zwingen.

 

Puccini und seine Librettisten verdichten in ihrem Werk Liebe, Religion und Macht zu einem atmosphärisch dichten Psychothriller. In atemlosen, beinahe filmisch ineinander geschnittenen Szenen entwickeln sie einen temporeichen Sog der Gewalt, der auf Zeitgenossen sowohl abschreckende als auch faszinierende Wirkung hatte. Heute gehört die Oper zu den meistgespielten Werken des Repertoires.

 

Generalintendant Hasko Weber setzt nach »Fidelio« seine Auseinandersetzung mit dem Musiktheater fort und befragt die Rituale und Verhältnisse der religiös geprägten Gesellschaft, in der Scarpias Machtmissbrauch möglich wird.

 
 

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Extras

12 | 03 | 19

20.00 Uhr // Foyer

Lieblingslieder //

»Brahms trifft Debussy«

Mit diesem Liederabend eröffnen wir eine Reihe von Veranstaltungen, in denen sich Mitglieder unseres Musiktheater-Ensembles vorstellen.

 

Die Sopranistin Karine Minasyan entwirft gemeinsam mit dem Bariton Henry Neill ein romantisch-impressionistisches Tongemälde, in dem Lieder von Claude Debussy und Johannes Brahms in einen stimmungsvollen Dialog treten.

13 | 03 | 19

19.00 Uhr // E-Werk

Let's Talk //

#RessourceMensch

Was bedeutet ›Mensch-sein‹ in Zeiten von Digitalisierung und Turbokapitalismus? Was bedeutet es, wenn der Mensch als Ressource in der Wertschöpfungskette abgelöst wird? Kann dieser Prozess eine Chance für die Menschen sein? Ist es die Arbeit allein, die den Wert eines Menschen bestimmt? Gemeinsam mit dem Publikum erkunden wir dieses spannende Thema, vielleicht das spannendste unserer Zeit.

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zum Spielplan

Weimarer Reden 2019

GESUCHT: DER NEUE MENSCH

Sonntag

10 | 03 | 19

11.00 Uhr // Großes Haus

Philipp Blom //

Der Neue Mensch: Wunschtraum oder Gespenst

In seinem 2014 für den Spiegel verfassten Essay »Träume und Albträume« setzt sich Philipp Blom mit der Sehnsucht nach dem Neuen Menschen in der Weimarer Republik als Reflex auf die monströsen Kriegserfahrungen im Ersten Weltkrieg auseinander. »Technologie und Wissenschaft - und die aufklärerische Vernunft, die sie möglich gemacht hatte - waren durch den Krieg ambivalent geworden. Politik, Kunst und Gesellschaft der Zwanziger- und Dreißigerjahre waren geprägt von sehr unterschiedlichen Versuchen, das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine neu zu definieren. Über all dem stand ein Wunschtraum, ein Gespenst: der neue Mensch.«

 
 

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Sonntag

17 | 03 | 19

11.00 Uhr // Großes Haus

Bernhard Pörksen //

DIE NEUE MACHT DER DESINFORMATION. ÜBER FAKTEN UND FAKES – UND DIE KONKRETE UTOPIE EINER REDAKTIONELLEN GESELLSCHAFT

Bernhard Pörksen beschäftigt sich u.a. mit Skandal- und Krisenkommunikation. In seinem letzten Buch »Die große Gereiztheit« widmet er sich der Erfahrung im digitalen Zeitalter und appelliert an unsere Verantwortung für das kommunikative Klima in der Gesellschaft. Er studierte Germanistik, Journalistik und Biologie. Er hat den Lehrstuhl für Medienwissenschaften an der Universität Tübingen inne. Er ist Verfasser vieler Sachbücher.

 
 

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Sonntag

24 | 03 | 19

11.00 Uhr // Großes Haus

Kathrin Schmidt //

GESUCHT: ZEITGEIST*IN (M/W/D) – VERNETZTES DENKEN ALS PRAGMATISCHER ZUGRIFF AUF EIN CHAMÄLEON

Auf welch verschiedenartige Weise Literatur immer wieder den Neuen Menschen zu beschwören versucht, lässt sich an der Literatur der DDR deutlich belegen. Aber was bedeutet diese Begrifflichkeit für eine Autorin im Jahre 2019? Die Schriftstellerin Kathrin Schmidt unternimmt den Versuch, den Menschen im Milieuzusammenhang der Lebensverhältnisse innerhalb einer Gesellschaft zu verorten und zu zeigen, wie auch ein »Zeitgeist« genanntes Phänomen sein Erwachsenwerden begleitet. Sich als Individuum, jedoch in einem sozialen und generationalen Kontext zu sehen und sich dieses tatsächlich bewusst zu machen, scheint ihr eine Chance, die im Gesellschaftsgespräch oft brachliegt.

 
 

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Einblick

 

Bild der Woche //

Ständiger Zuwachs in der Kapelle

Nach bestandenem Probejahr freuen wir uns sehr, mit Johannes Hupach und Aidos Abdullin zwei fantastische Musiker als feste Mitglieder in den Reihen der Staatskapelle begrüßen zu dürfen.

Ausblick

Donnerstag

21 | 03 | 19

ZUM LETZTEN MAL

19.00 Uhr // Großes Haus // Kooperation der Sparten

November 1918 //

nach Alfred Döblin
mit Musik von Stefan Lano

 
 

Trailer ►

 

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Donnerstag

28 | 03 | 19

20.00 Uhr // Foyer // Gespräch

Das Echo von Weimar //

4. Teil: »Religion und Demokratie«

Mit Antonius Liedhegener (Professor für Politik und Religion, Universität Luzern), Sonja Zekri (Leiterin des Feuilletons der Süddeutschen Zeitung), Alexander Nachama (Landesrabbiner von Thüringen), Dr. Irmgard Schwaetzer (Präses/Vorsitzende der EKD-Synode und Bundesministerin a. D.) und Bischof Ulrich Neymeyr (Bistum Erfurt) · Moderation: Andreas Postel

 
 

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Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Service

Leporello Digital

Unsere gedruckten Programme als PDF

 

 

Februar 2019

März 2019

April 2019

 

Podcast

Unsere Dramaturg*innen erstellen eine ganz persönliche Einführung zu unseren

Premiere im Podcast-Format. Hören Sie rein!

 

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Altersempfehlungen Für unsere Stücke

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Da Ponte-Zyklus

Mozart-Wochenenden in Weimar

 

Sie sparen 30% beim Kauf aller drei Opernvorstellungen, das 10. Sinfoniekonzert
ist optional.

 

April · Ostern 2019

20.04. Die Hochzeit des Figaro
21.04. Don Giovanni
22.04. Così fan tutte

 

Juni · Sommer 2019

13.06. Die Hochzeit des Figaro
14.06. Don Giovanni
15.06. Così fan tutte

16.06. 10. Sinfoniekonzert

17.06. 10. Sinfoniekonzert

 

Das Mozart-Spezial erhalten Sie bei uns

an der Theaterkasse.

 

Familienvorstellungen

Gemeinsam ins Schauspiel oder in die Oper

 

In Begleitung eines Kindes oder Jugendlichen
(bis zum vollendeten 18. Lebensjahr)

zahlt ein Erwachsener an den Terminen
die Hälfte des regulären Eintrittspreises,

Kinder und Jugendliche zahlen dabei 6€.

 

03.03.2019, 16.00 Uhr

Wilhelm Tell

von Friedrich Schiller

 

07.04.2019, 16.00 Uhr

Tosca

von Giacomo Puccini

 

 

Karten mit dieser Familienermäßigung können
Sie direkt an der Theaterkasse erwerben.

 

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Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar GmbH

- Staatstheater Thüringen -

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Theaterkasse
Tel. 03643 - 755 334
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Sitz der Gesellschaft Weimar
Amtsgericht Jena / HRB 112844
Generalintendant: Hasko Weber
Geschäftsführer: Hasko Weber, Sabine Rühl
Vorsitzende des Aufsichtsrates: Dr. Babette Winter
Umsatzsteuer ID: DE 231735804

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