Ensemble

Máté Sólyom-Nagy

Máté Sólyom-Nagy, geboren in Budapest, studierte am Konservatorium »Bartók Béla« und der Musikhochschule »Liszt Ferenc« in seiner Heimatstadt und schloss seine Studien im Sommer 2002 ab. Der junge Sänger besuchte Meisterkurse bei Julia Hamari, Nicolas Clapton, Walter Moore und László Polgár und gewann u.a.1999 beim Gesangswettbewerb »Saverio Mercadante« im italienischen Altamura und 2000 beim »Antonín Dvorák«-Wettbewerb in Karlovy Vary Preise. In verschiedenen ungarischen Opernproduktionen trat Máté Sólyom-Nagy als Mozart-Interpret hervor, sang aber auch Schaunard (»La Bohème«) und Belcore (»L’elisir d’amore«). Sein Interesse an Werken des 20. Jahrhunderts bewies er u.a. in »Les mammelles de Tiresias« von Poulenc und Peter Maxwell Davies’ »Resurrection«. An der Komischen Oper Berlin gastierte er 2005 in der Titelpartie von Mozarts »Don Giovanni«

Seit der Spielzeit 2002/2003 ist Máté Sólyom-Nagy Mitglied des Ensembles des Theaters Erfurt, wo er u. a. bisher Masetto (»Don Giovanni«), Prinz Paul (»Die Großherzogin von Gerolstein«), Morales (»Fernand Cortez«), Heger (»Rusalka«), Biterolf (»Tannhäuser«), Don Fernando (»Fidelio«), Pluto (»L’Orfeo«), Figaro (»Il barbiere di Siviglia« und »Le nozze di Figaro«), Étan in Uraufführung »Das Waisenkind«, Marcello und Schaunard (»La Bohème«), Jupiter (»Orpheus in der Unterwelt«), Sir George Fitztollemache (»Lady Magnesia«, UA), Achillas (»Julius Caesar«), Eugen Onegin, Joseph Süß, Fred Graham (»Kiss me, Kate«), Cripure (»Das schwarze Blut«, UA), Barde (»Sigurd«), Mathieu (»Andrea Chénier«), Cesare Angelotti (»Tosca«, DomStufen-Festspiele 2016), Riff (»West Side Story«), Guglielmo (»Così fan tutte«), die Titelpartie in »Wozzeck« sowie zuletzt Papageno und Joseph De Rocher in »Dead Man Walking« gesungen hat. 2017 wurde er zum Kammersänger ernannt. In der aktuellen Spielzeit ist er u. a. als Lanzelot und als Telramund (»Lohengrin«) zu erleben.

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