© Candy Welz
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  • Studiobühne
  • Premiere 13.09.2019
  • Stückdauer 1 Std. 0 Min.
  • Alter ab 10 Jahren

Die Sprache des Wassers

Schauspiel nach dem Roman von Sarah Crossan

Bühnenfassung von Eva Bormann und Esther Jurkiewicz

 

Cassie heißt eigentlich Kasienka. Seit sie jedoch mit ihrer Mutter ihr Heimatland Polen unfreiwillig verlassen hat, ist nichts mehr in Ordnung. Wo eben noch ein gemeinsames Familienleben stattfand, muss sie sich nun auf engstem Raum das Bett mit ihrer verzweifelten Mutter teilen. Während Kasienka versucht sich in der neuen Umgebung im englischen Coventry zurechtzufinden, erfährt sie auf schmerzhafte Weise, dass sie hier die Fremde ist. Die Mutter hat unterdessen nur ein Ziel vor Augen: ihren Mann und den Vater ihrer Tochter, der sie vor Jahren plötzlich verlassen hat, zu finden. Doch Kasienka fragt sich, ob der Vater sie überhaupt wiedersehen will und wenn ja, was dann passiert? Und als sei das nicht schon genug, gehen mit ihrem Körper sonderbare Veränderungen vor sich. Wirklich Ruhe findet Kasienka nur, wenn sie schwimmt, das Wasser durchkämmt, Bahn für Bahn. Bis plötzlich William aus der achten Klasse am Beckenrand sitzt, der für ein ganz neues Durcheinander sorgt.

Vielfach international ausgezeichnet, erzählt die Schriftstellerin Sarah Crossan in ihrem 2013 erschienenen Jugendroman gleichermaßen poetisch wie schonungslos eine Migrationsgeschichte, wie sie sich täglich in Europa zuträgt. Durch die freie Versform, die Crossan gewählt hat, überlässt sie ihrer Leserschaft viel Raum für das eigene Vervollständigen von Gedanken und Empfindungen. Nach »Über Männer« übernimmt Esther Jurkiewicz für »Die Sprache des Wassers« nun zum zweiten Mal eine Regie am DNT

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»In Kasienkas Bauch «ist kein Platz für Schmetterlinge.» Da regt sich nichts beim Gedanken an Tata, den Vater (…) Isabel Tetzner, Weimars Kasienka, schafft Platz für Schmetterlinge, bis sie, erzählerisch, selbst den Schmetterling macht: den der Schwimmerin im Wettkampfbecken. Bis dahin findet eine Metamorphose statt: von der verdruckst und verschämt durch die Fremde kriechenden Raupe zum aus sich heraus leuchtenden Wesen mit verschlagen aufblitzendem Blick.«
(Thüringische Landeszeitung, 02.10.19, Michael Helbing)