© Candy Welz
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  • e-werk weimar (Maschinensaal)
  • Premiere 10.11.2019
  • Stückdauer 2 Std. 45 Min.
  • Pause: 1
  • Alter ab 16 Jahren

Brüder und Schwestern

Schauspiel nach dem Roman von Birk Meinhardt · Uraufführung

Bühnenfassung von Christian Tschirner

 

Pünktlich zum 30. Jahrestag des Falls der innerdeutschen Grenze zeigt das DNT seine Theaterversion des zweibändigen Romans »Brüder und Schwestern« von Birk Meinhardt.

Im thüringischen Gerberstedt 1973 beginnt die Erzählung über die Familie Werchow. Sie mündet ins neue Jahrtausend. Was diese Jahrzehnte an großen und kleinen Ereignissen in sich bargen, spiegelt sich in den Biografien der Protagonist*innen. Da ist Vater Willy, Direktor einer staatlichen Druckerei, der sich in Systemkompromissen verliert. Und da sind seine Kinder: der angepasste Erik, der widerborstige Matti und die lebenshungrige Britta, die beim Zirkus landet. Sie alle erleben den Untergang ›ihres‹ Landes und müssen im neuen, größeren und lange sehr fremden Staatsgefüge, das sich ›vereintes Deutschland‹ nennt, ihren Platz finden.

In unserer Aufführung agieren Schauspielerinnen und Schauspieler, deren eigene Lebensläufe eng mit dem politischen Umbruch in der DDR und der Ankunft im bundesrepublikanischen Alltag verknüpft sind. Mit auf der Bühne steht der Maler Dieter M. Weidenbach. Er entwirft im Verlauf der Vorstellungen ein Panoramabild mit dem Titel ›Zeitbeben‹, das erst nach der letzten Aufführung in seiner Gänze zu besichtigen sein wird. Unser Theaterabend versteht sich als ein spielerisches und gedankliches Experiment und zugleich als Einladung, sich der eigenen Herkunft zu versichern, ohne deren Kenntnis wir eine selbstbewusste Position in der Gegenwart nicht beziehen können.

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»Ein Husarenritt: 1400 Seiten in zweieinhalb Stunden! Die Mauer ist auch wieder da – oder noch in den Köpfen – und wird während der Aufführung vom Weimarer Maler Dieter M. Weidenbach bemalt. Ein stiller ironischer Kommentar mit Stahlwerk, Marx-Nischel und Konsumteufel...«
(Thüringer Allgemeine, 12.11.2019, Frank Quilitzsch)