© Candy Welz
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  • Großes Haus
  • Premiere 08.09.2019
  • Stückdauer 2 Std. 35 Min.
  • Pause: 1
  • Alter ab 16 Jahren

Hoffmanns Erzählungen

Fantastische Oper von Jacques Offenbach

Libretto von Jules Barbier nach dem Schauspiel von Jules Barbier und Michel Carré, herausgegeben von Michael Kaye und Jean-Christophe Keck
In deutscher Sprache

 

2019 ist Offenbach-Jahr. Wir feiern den 200. Geburtstag des Erfinders der Operette mit einer Neuinszenierung seiner einzigen ›seriösen‹ Oper. Zentrum der Handlung ist der Schriftsteller Hoffmann – gemeint ist E.T.A. Hoffmann, aus dessen Erzählungen »Der Sandmann«, »Rat Krespel« und »Die Geschichte vom verlorenen Spiegelbild« die drei Frauen entstammen, um deren Liebe er sich vergeblich bemüht. Die Rahmenhandlung bildet der Besuch Hoffmanns in einer Kneipe, wo er trinkenden Studenten von seiner Liebe erzählt – und damit die drei Abenteuer um Olympia (eine Puppe), Antonia (ein todkrankes Gesangstalent) und Giulietta (eine venezianische Prostituierte) vor unseren Augen ausbreitet.

E.T.A. Hoffmanns Erzählungen sind berühmt für ihre fantastische Atmosphäre, die Unklarheit der Grenze zwischen Realität und Fiktion und die Faszination, durch die er die Leser*innen in seine eigene Logik hineinzieht. Entsprechend sind die Handlung ebenso wie die Musik zu dieser Oper im doppelten Wortsinne fantastisch.

In der Interpretation des Regisseurs Christian Weise, der unserem Publikum bestens bekannt sein dürfte (»Rocco und seine Brüder«, »Macbeth«, »Wie werde ich reich und glücklich«), begibt sich Hoffmann auf eine surreale Reise. In drei Extremen sucht er nach Liebe – und wird am Ende doch immer nur mit seinem ungenügenden Selbst konfrontiert.

 

Mit dem Opernchor des DNT
Es spielt die Staatskapelle Weimar

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»Das Fantastische an dieser Inszenierung: Regisseur Christian Weise und seine Ausstatterinnen haben eine kunterbunte Zauberwelt geschaffen. (...)  Alles in allem werden tolle Bilder geboten, die sehr auf Originalität setzen (...) Auch musikalisch hat diese Operette einiges zu bieten: Eine tolle Kapelle – die Staatskapelle Weimar, einen tollen Opernchor des DNT und tolle Solistinnen und Solisten (...) Aber insgesamt ist dem DNT ein frischer Blick auf Offenbach und Hoffmann gelungen – ebenso sehens- wie hörenswert.«
(MDR Kultur, 09.09.2019, Michael Ernst)

 

»Ganz und gar fantastisch ist die Premiere von «Hoffmanns Erzählungen» am Sonntag im Deutschen Nationaltheater Weimar geraten. In sich schlüssig und getragen von einer starken Ensem­bleleistung fesselte die Inszenierung durch ihre kühnen Brüche im Erzählstrang, ihre hyperbolischen Referenzen an E.T.A. Hoffmanns phantasmagorische Welten – und eine klug choreografierte Personen­regie. (...) Im Graben dirigiert Stefan Lano eine schmissig aufspielende Staatskapelle, die mit Eleganz in der berühmten Barcarole, rhythmischem Esprit und feinen Soli etwa in den Streichern und Hörnern zu glänzen vermag.«
(Thüringer Allgemeine, 10.09.2018, Jan Kreyßig)

 

»Ein großer Vorzug der ziemlich schrägen Weimarer Neuinszenierung von Christian Weise ist das Gefühl für ein Timing, das keine Lücken lässt. (...) Der musikalische Faden reißt nicht, ist immer gespannt (...) Das so hinzubekommen ist eine Glanzleistung. Und es passt zu der grell überzeichneten Ästhetik der Bühne und der Kostüme.«
(Freies Wort, 17.09.19, Joachim Lange)