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  • So 05.06.2022 // 20.00 Uhr // Premiere
  • Studiobühne
  • Premiere 05.06.2022
  • Alter ab 14 Jahren

Von Vätern und Söhnen

Ein generationsübergreifendes Theaterprojekt des Jungen DNT · Uraufführung

Mit welchen Bildern und Erzählungen ihrer Väter sind die Söhne bis in die 90er Jahre aufgewachsen? Welche Unterschiede gibt es in den Erzählungen aus dem Osten wie Westen über Männlichkeit? Warum hat man sich die Ostmänner im Westen nicht zum Vorbild genommen? Welches Potential dieses im Osten entstandenen Männerbildes wird da gegebenenfalls verspielt?

Der Mauerfall 1989 bietet die historisch einmalige Gelegenheit, die Entwicklung und Veränderung von Geschlechterrollen unter unterschiedlichen gesellschaftlichen Bedingungen näher zu betrachten. Die Soziologie beschreibt Differenzen in der männlichen Identitätskonstruktion in Ost und West. Was ist 30 Jahre nach der Wende davon noch sichtbar? Höchste Zeit für eine Bestandsaufnahme.

Ein generationsübergreifendes Ensemble aus zehn Männern aus Weimar und der Region begibt sich auf Spurensuche von erlebten und gelebten Bildern von Männlichkeit. Welche Werte und Eigenschaften ihrer Väter haben die Söhne behalten, verändert, verworfen oder weitergeben?

Es entsteht eine Stückentwicklung, in der Männerbilder von damals wie heute sowie biografische Fragmente in einem kontrastreichen Neben- und Miteinander auf der Bühne sichtbar werden. Das Theater wird zu einer Arena des Ringens um eine Antwort auf die Frage: »Wann ist ein Mann ein Mann?«. In der Auseinandersetzung mit den mythischen Figuren von Vater und Sohn wollen wir die gesellschaftlichen Erwartungen an Männer befragen und Ausschau nach (neuen) männlichen Vorbildern halten.

 

Wir suchen für das Ensemble des Projekts Spieler*innen, die sich unter der Bezeichnung »Mann« definieren, definiert werden und/oder sich sichtbar gemacht sehen.

Auftaktworkshops: 13./14.11.2021 jeweils 10.00 und 13.30 Uhr

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So 05.06.2022 // 20.00 Uhr Premiere