© Marco Borggreve
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© Valerie Spanjers
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  • Weimarhalle

10. Sinfoniekonzert

Dirigent: Otto Tausk / Solisten: Lucas & Arthur Jussen

Igor Strawinsky Sinfonie in drei Sätzen
Fazıl Say Konzert für Klavier zu vier Händen und Orchester »Phoenix« op. 97
Nikolai Rimsky-Korsakow »Scheherazade« Sinfonische Suite nach »Tausendundeiner Nacht« op. 35

 

Zwei weitere Werke unseres Artist in Residence 2022/23 erklingen zum Sinfoniekonzert-Finale. Eröffnet wird das Programm mit den Liedern op. 44., für die Fazıl Say sehr verschiedene Gedichte aus Goethes Zyklus »West-Östlicher Divan« ausgewählt hat – Lyrik, in der der Dichter die Gedankenwelt des Okzidents voller Bewunderung in Beziehung zur Mystik des Orients setzt. Als Uraufführung folgt Says Konzert für Klavier vierhändig, dem die holländischen Pianisten-Brüder Lucas & Arthur Jussen das Licht der Bühne erobern: ein wahrlich außergewöhnliches junges Interpreten-Duo, dessen wechselseitiges Gespür für die Nuancen im Spiel des jeweils anderen von den bedeutendsten Dirigenten bestätigt wird.

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts strebten die Petersburger Komponisten-»Novatoren« danach, der bisher vor allem westlich geprägten Musikkultur Russlands eine »östliche Musik« entgegenzusetzen, die die Ideen- und Klangwelt des Orients einschloss. In diesem Umfeld entstand 1888 auch Rimsky-Korsakows »Scheherazade«, die die Faszination der Märchen aus »Tausendundeiner Nacht« regelrecht in sich aufgesogen hat. Auch wenn die Einzelsätze hier programmatische Überschriften tragen, soll die märchenhaft orientalisch gefärbte Sinfonik doch vor allem die Fantasie der Zuhörer beflügeln. Die Solovioline – quasi Scheherazade persönlich! – liefert hierzu den perfekten Türöffner.

 

Öffentliche Generalprobe am Sonntag, 11 Uhr in der Weimarhalle
Karten: 12,00 Euro, limitiertes Kontingent

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So 18.06.2023 // 19.30 Uhr

Karten

Mo 19.06.2023 // 19.30 Uhr

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