ENSEMBLE

Tamara Banjesevic

Mit der Titelpartie in Richard Strauss’ »Salome« debütiert Tamara Banješević in der Spielzeit 2024 am DNT Weimar. Die in Belgrad, Serbien, geborene Sopranistin schloss ihr Studium an der Hochschule für Musik in Mannheim ab und erhielt ihr Artist Diploma an der Juilliard School, wo sie bei Edith Wiens studierte. Im Alter von 22 Jahren gab Tamara Banješević ihr professionelles Debüt als Anna Reich in »Die lustigen Weiber von Windsor« auf Schloss Weikersheim.

Sie arbeitete mit Dirigentenpersönlichkeiten wie Helmuth Rilling, Dan Ettinger, Fabio Luisi, Philippe Jordan, Sir Simon Rattle, Joseph Colaneri, Cornelius Meister, Sébastien Rouland, Tomas Netopil, Friedrich Haider, Ruben Dubrovsky, Alain Altinoglu, William Christie u.a. zusammen.

Bereits während ihres Studiums war Tamara Banješević häufig zu Gast am Nationaltheater Mannheim, im Baden-Badener Festspielhaus, beim Heidelberger Frühling, Musikfest Stuttgart und Beethovenfest Bonn mit der Bachakademie und dem SWR Orchester Stuttgart und Helmut Rilling. Nach ihrem Diplom wurde sie ins Ensemble des Nationaltheaters Mannheim aufgenommen, wo sie Rollen wie Susanna (»Le nozze di Figaro«), Giulia (»La Scala di seta«), Amenaide (»Tancredi«), Ännchen (»Der Freischütz«), Woglinde (»Das Rheingold«), Adele (»Die Fledermaus«), Nannetta (»Falstaff«), Zaide (»Zaide«), Ninetta (»Die Liebe zu den drei Orangen«), Valencienne (»Lustige Witwe«) und, Valter (»La Wally«) interpretierte. 

Während ihres Engagements in Mannheim nahm Tamara an der Mozart-Akademie des Aix-en-Provence Festivals teil, kehrte ans Baden-Baden Festspielhaus für »Der Rosenkavalier«, unter der Leitung von Sir Simon Rattle und mit den Berliner Philharmonikern, zurück und gab einen Liederabend beim Heidelberger Frühling.

Zu den jüngeren Höhepunkten zählen Glucks Euridice am Aalto-Theater in Essen, Woglinde in »Das Rheingold« und »Götterdämmerung« und Waldvogel in »Siegfried« sowie die Erste Dame in »Die Zauberflöte« an der Opéra Bastille in Paris.

In der Saison 2016/17 gab Tamara ihr US-Debüt im Lincoln Center in New York unter der Leitung von Maestro William Christie, debütierte am Théâtre La Monnaie in Brüssel und war Finalistin beim 54. Tenor Viñas Contest in Barcelona. Recitals gab sie unter anderem in New York, Los Angeles, Frankreich, Deutschland und Serbien. 

In den Spielzeiten 2018/19 bis 2020/21 war Tamara Banješević Mitglied des Opernensembles des Aalto-Theaters und sang dort Rollen wie Fiordiligi, Pamina, Gretel, Micaëla (»Carmen«), Ännchen (»Freischütz«) unter der Regie von Tatjana Gürbaca, Eva (»Cain, overo il primo umicidio«), Euridice (»Orfeo«). Außerdem gab sie ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen als Fortuna (»Damigella«) in »L’incoronazione di Poppea«, debütierte in der Carnegie Hall und erhielt den 1. Preis beim Manhattan International Music Competition.
In der Spielzeit 2021/22 gab sie ihr Rollendebüt als Gilda in Verdis »Rigoletto« am Aalto-Theater in Essen und war als Woglinde in der Neuproduktion von »Das Rheingold« und als Gretel an der Staatsoper Stuttgart zu sehen. Außerdem kehrte sie als Eva in Scarlattis »Cain, overo il primo omicidio« an das Aalto-Theater und als Blumenmädchen/Erster Knappe (»Parsifal«) unter der Leitung von Simone Young an die Bastille in Paris zurück. In der Saison 2022/23 war sie als Dalinda in Robert Carsens Neuproduktion von Händels »Ariodante« an der Opéra national de Paris zu erleben, sowie als Fiordiligi am Theater Kiel, als Gretel (»Hänsel und Gretel«) an der Staatsoper Stuttgart und sang Konzerte mit dem Orchestre National des Pays de la Loire in Brahms »Ein deutsches Requiem«.

In der Spielzeit 2023/24 war Tamara Banješević an der Oper Köln als Fiordiligi (»Così fan tutte«) und als Poppea (»L’incoronazione di Poppea«) zu erleben. Außerdem gab sie ihr Debüt an der Opéra de Lyon in Calixto Bieitos Inszenierung von Mendelssohn Bartholdys »Elias« und als Pamina (»Die Zauberflöte«) in einer Neuproduktion an der Opéra de Lausanne.

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