ENSEMBLE

Johanni van Oostrum

Die südafrikanische Sopranistin Johanni van Oostrum studierte Gesang an der Universität von Pretoria. Sie arbeitete mit international renommierten Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Ivor Bolton, Henrik Nanasi, Massimo Zanetti, Stefan Soltesz, Stefan Solyom, Jan Willem de Vriend, Gianluca Marciano und Regisseuren wie Harry Kupfer, Barrie Kosky, Stephen Lawless, Tobias Kratzer und Vera Nemirova.

Die Saison 2019-20 beginnt Johanni van Oostrum mit ihrem Debüt an der Opéra de Quebec als Senta in Wagners „Der fliegende Holländer“ in einer neuen Produktion von François Girard. Danach singt sie Agathe in Webers „Freischütz“ am Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg, Théâtre des Champs-Élysées in Paris, The Barbican in London, und an der Opéra de Rouen Normandie mit der Insula Orchestra unter der Leitung von Laurence Equilbey. Sie kehrt an das Hessische Staatstheater Wiesbaden als Ellen Orford in Brittens „Peter Grimes“ zurück sowie als Marschallin in Richard Strauss’ „Der Rosenkavalier“. Zum Abschluss der Saisonsingt sie an der Garsington Opera die Leonore in Beethovens „Fidelio“ unter der Leitung von Gérard Korsten. Ihre bewährte Zusammenarbeit mit der Staatskapelle Weimar wird fortgesetzt durch Konzerte von Beethovens „Ah! Perfido“, dirigiert von Bertrand de Billy; zudem singt sie mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester in Hamburg Janáčeks „Glagolitische Messe“ unter Alan Gilbert.

In der Saison 2018-19 debütierte Johanni van Oostrum in der Titelpartie von Richard Strauss ́ „Salome“ an der Oper Graz, sowie als Marietta in Korngolds „Die Tote Stadt“ an der Opéra de Limoges und als Agathe in Webers „Freischütz“ mit der Insula Orchestra und Laurence Equilbey am Théâtre de Caen, Aix-en-Provence, BOZAR in Brüssel, Theater an der Wien und der Ludwigsburger Schlossfestspiele. Sie kehrte an die Komische Oper Berlin als Marschallin in „Der Rosenkavalier“ zurück sowie an das Theater Bonn als Chrysothemis in Richard Strauss’ „Elektra“ und als Elsa in Wagners „Lohengrin“.

Frühere Höhepunkte umfassen Aufführungen als ErsteDame in Mozarts „Zauberflöte“ unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin am Festspielhaus Baden-Baden sowie als Gräfin Almaviva in „Le nozze di Figaro“ an der Bayerischen Staatsoper und ihr Debüt in der Titelrolle der Neuproduktion von Janáčeks „Katja Kabanowa“ am Konzert Theater Bern. Die Feldmarschallin in „Der Rosenkavalier“ ist zu einer ihrer Paraderollen geworden, nachdem sie kurzfristig 2012 unter der Leitung von Sir Simon Rattle an der Nederlandse Opera eingesprungen ist. Diese Rolle sang sie u.a. auch an der Komischen Oper Berlin, an der Royal Swedish Opera unter der Leitung von Alan Gilbert, am Bolshoi Theater in Moskau, am Deutschen Nationaltheater Weimar und an der Nationaloper Estland. Weitere Gastengagements umfassen u.a. Chrysothemis in Richard Strauss’ „Elektra“ am Staatstheater Braunschweig, Elsa in Wagners „Lohengrin“, Ellen Orford in „Peter Grimes“, Gräfin Almaviva in „Le nozze di Figaro“ am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, Senta in „Der Fliegende Holländer“ am Theater Bonn, Theater Heidelberg und der Cape Town Opera und Grete in Franz Schrekers „Der ferne Klang“ an der Oper Graz.