© Candy Welz
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  • Studiobühne
  • Premiere 20.04.2023
  • Stückdauer 1 Std. 0 Min.

Wer hat meinen Vater umgebracht

von Édouard Louis

Projekt von Martin Esser, Fabian Hagen, Annelie Korn, Isabel Tetzner

Nach seinem literarischen Befreiungsschlag in »Das Ende von Eddy« kehrt der französische Schriftsteller Édouard Louis zu seinem Vater zurück, zu dem über Jahre kein Kontakt bestand. Er trifft auf einen Mann, dessen Körper von einem schweren Arbeitsunfall gezeichnet ist. Wo früher Wut und Scham die Beziehung zueinander prägte, beginnt nun eine liebevolle Annäherung. Louis‘ Einsicht, dass Zugehörigkeit zu einer bestimmten Klasse immer auch ein Urteil bedeutet, lässt ihn Anklage gegen ein politisches System erheben, das seine Kämpfe buchstäblich auf den Rücken den Ärmsten austrägt.   

Der heute 30-jährige Édouard Louis stellt sich literarisch in die Tradition von Annie Ernaux und gilt neben ihr und Didier Eribon längst als wichtiger Vertreter der französischsprachigen Autosoziobiografie, einer Erzählform, innerhalb derer die Darstellung des eigenen Lebens stets eng mit der Analyse gesellschaftspolitischer Entwicklungen verknüpft wird. 

Von Annelie Korn und Isabel Tetzner szenisch-künstlerisch begleitet, stellen sich Martin Esser und Fabian Hagen als Darsteller Édouard Louis‘ beeindruckender Auseinandersetzung über Gewicht und Folgen der eigenen Herkunft.

ℹ️ Informationen zu sensiblen Themen, Inhalten und sensorischen Reizen in der Inszenierung finden Sie hier.

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Mo 01.04.2024 // 20.00 Uhr

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