© Andreas Schlager
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© Candy Welz
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  • Großes Haus
  • Premiere 20.04.2024

Der Zauberberg

Schauspiel nach dem Roman von Thomas Mann

Theaterfassung von Beate Seidel und Christian Weise

Sieben Jahre in Schweizer Höhenluft: Der junge Hans Castorp erliegt der Faszination einer dekadenten Welt, die sich in Langeweile badet, den Tod ignoriert, die Krankheit aber feiert. Mit komödiantischem Spiel lässt dieser Theaterabend das detailreich geschilderte Vergehen von Zeit zum Gegenstand heiterer Betrachtungen werden.

1924, vor 100 Jahren, erschien dieser Roman, der sich aus den Erlebnissen des ersten Weltkriegs und der Novemberrevolution speist, aber die Jahre vor diesen fundamentalen Erschütterungen spiegeln will. Im Sanatorium „Berghof“ bei Davos bringt eine gut situierte Gesellschaft, die sich um ihr tägliches Auskommen nicht bekümmern muss, ihre Lebenszeit durch. Sie feiert Krankheit als Alleinstellungsmerkmal und bezieht aus ihr den Daseinsinhalt. Dazu gehört auch der junge Hans Castorp, der, obwohl nur als Besuch für seinen Vetter Joachim im Berghof gelandet, der magischen Anziehungskraft des Sanatoriums und vor allem dem Charme der geheimnisvollen Madame Chauchat erliegt.

Thomas Mann entwirft in diesem Roman eine dekadente, nur um die eigenen Befindlichkeiten kreisende Welt, die sich in Langeweile badet, den Tod ignoriert und ihr Kranksein adelt. Christian Weise, Regisseur der „Buddenbrooks“ am DNT, und sein Spielensemble widmen sich ein zweites Mal einem Werk des großen deutschen Erzählers und übersetzen die detailreichen Schilderungen einer vom Stillstand gezeichneten Gemeinschaft in komödiantisches Spiel. Seien Sie herzlich eingeladen, sieben Jahre mit den Beteiligten in Schweizer Höhenluft zu verbringen und das Vergehen von Zeit zum Gegenstand heiterer, absurder Betrachtungen zu machen. Es geht diesmal nicht um das Nacherzählen einer stringenten Handlung, die der Dichter selbst seiner Leserschaft verweigert. Stattdessen erleben Sie das immer gleiche Setting in verschiedensten Spielarten. Gespielt wird, bis über allen Beteiligten das Licht verlöscht. Denn schließlich kann nicht sein, was nicht sein darf: Nämlich hinausgeschleudert zu werden in die raue Wirklichkeit fernab des Zauberbergs.

Mit von der Partie sind wieder Mitglieder der Staatskapelle Weimar unter Leitung von Jens Dohle.

    

Das Programmheft zur Inszenierung gibt es jetzt auch online.

Zum Download hier klicken >

 

ℹ️ Wir bieten für diese Inszenierung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn eine Einführung im Foyer an.

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Fr 26.04.2024 // 19.30 Uhr

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Fr 10.05.2024 // 19.30 Uhr

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Sa 25.05.2024 // 19.30 Uhr

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Fr 31.05.2024 // 19.30 Uhr

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