© Ilja Mess
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  • Studiobühne
  • Premiere 03.10.2019
  • Alter ab 16 Jahren

Identität Europa

Acht Monologe von acht Autor*innen aus acht Ländern · Uraufführung

von Daniel Batliner (Liechtenstein), Clàudia Cedó (Spanien), Guy Helminger (Luxemburg), Vedrana Klepica (Kroatien), Dirk Laucke (Deutschland), Rebecca C. Schnyder (Schweiz), Csaba Székely (Rumänien) und Andra Teede (Estland)

 

Ein Regisseur bekommt kurz vor einer Premiere einen Anruf, in dem ein Schauspieler seine Rolle zurückgibt; Ein weißer Darsteller könne heute keine schwarze Figur mehr spielen. Warum Minderheiten in der Gesellschaft nicht abgebildet werden, wird er gefragt. Eine Frau weist einen Heiratsantrag zurück, sie sei die Falsche für ein Leben in engen dörflichen Lebensstrukturen, die Lebensperspektiven hätten sich verändert. Ein Familienvater erzählt seinem Sohn, der einen Aufsatz über die DDR schreiben muss, vom Leben im früheren Ostdeutschland, von Wertschätzung und Repression, von Solidarität und Miteinander. Eine junge rumänische Frau bekennt sich zu ihren ungarischen Wurzeln und verlässt ihre Familie. Ausserdem hadert Helvetia mit ihrem Hochzeitstermin und Europa erwacht verkatert nach einer langen Zeit des Feierns und stellt fest, dass alle ihre Liebhaber verschwunden sind und nur ihren Müll zurückgelassen haben.

Acht Autorinnen und Autoren aus acht europäischen Ländern schreiben Texte über Europa heute. Welchen Blick werfen Künstlerinnen und Künstler auf den Kontinent? Welche Perspektiven entstehen aus ihren Texten? Ausgehend von der Frage nach der Existenz einer europäischen Identität und dem subjektiven Blick der Dramatiker auf das Leben auf dem Kontinent entsteht in einer internationalen Koproduktion aus drei Theatern ein Parforceritt durch Europa – von Nord nach Süd, von Ost nach West, von innerhalb nach außerhalb der EU. Die Fragen nach dem Stand der Emanzipation, nach dem Umgang mit und der gesellschaftlichen Einbindung von Minderheiten, nach dem politischen Stillstand, dem Umgang mit Geschichte und dem Verhalten von Staaten zueinander werden in den Texten aufgeworfen und mit kraftvollen Figuren auf die Bühne gebracht.

Die Inszenierung entstand in gemeinsamer Konzeption von Bühnenkünstler*innen aller drei beteiligten Länder. Aus Liechtenstein sind die Schauspieler Thomas Beck und Christiani Wetter zu sehen, die die in New York lebende liechtensteinische Regisseurin Katrin Hilbe inszeniert hat. Ihnen zur Seite stehen Rafael David Kohn, Regisseur aus Luxemburg und Krunoslav Šebrek und Katharina Hackhausen aus dem Ensemble des Deutschen Nationaltheaters Weimar.

 

Eine Koproduktion mit dem TAK Liechtenstein und Les Théâtres de la Ville de Luxembourg

 

Blühende Landschaften

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»«Identität Europa“ ist ein kleines europäisches Theaterjuwel, das in der aufgeteilten Regie von Katrin Hilbe und Rafael D. Kohn  starkes Spiel und starke Texte bietet, die auch dank der klugen Dramaturgie untereinander in einen Dialog treten. Die Monologe sind somit mehr als ein Aufruf zum internationalen Austausch, sie sind der Beginn eines Dialogs, in aller Bescheidenheit.«
(Die deutsche Bühne, 04.10.19, Detlev Baur)

 

»Es lohnt sich, sich vor dem Theaterbesuch sel­ber ein paar Fragen zu stellen. Und der Besuch des Theater­stücks «Identität Europa», eine Koproduktion des TAK Theater Liechtenstein, Deutsches Natio­naltheater Weimar und Les Theätres de la Ville Luxem­bourg lohnt sich unbedingt! (...) Allen schaut und hört man sehr gerne zu.«
(Liechtensteiner Vaterland, 16.09.2019, Arno Oehri)

 

»«Identität Europa» – Gelungene Uraufführungim TAK hinterliess Fragen (...) Die TAK-Premiere des überaus anspruchsvollen Schauspiels «Identität Europa » kam beim Publikum sehr gut an, sorgte jedoch für regen Diskussionsstoff.«
(Volksblatt, 16.09.2019, Monika Kühne)